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Sprüche über Seele

627 Sprüche — Seite 26

Was den Menschen im Innersten bewegt, lässt sich nur selten vollständig benennen und wird doch seit jeher mit dem Bild der Seele umschrieben. In ihr sammeln sich Sehnsucht, Verletzlichkeit, Tiefe und jene stille Wahrheit, die jenseits äußerer Rollen liegt. Deshalb wirkt dieses Thema zugleich geheimnisvoll und unmittelbar vertraut.

Ihre Sprache ist leiser als die des Verstandes und oft beständiger als flüchtige Stimmung. Die Sprüche zu diesem Thema geben inneren Regungen Form und machen sichtbar, wie sehr Trost, Einsamkeit, Würde und Hoffnung zum seelischen Leben eines Menschen gehören.

  1. Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper

    Maxim Gorki

  2. Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.

    Rudolf Virchow

  3. Die Poesie ist dem Gedanken, was für den Körper die Seele bedeutet

    Alexandre Vinet

  4. Ich kann mir denken, dass einem mit vier Frauen die körperliche und geistige Vollkommenheit des weiblichen Geschlechts beschieden wäre: Mit der Seele der ersten, dem Geist der zweiten, der Treue der d …

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  5. Eine sanfte Hand kann einen Elefanten am Haar leiten. Begegne deinem Freund mit Güte.

  6. Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, weitet sich meine Seele in der Ehrfurcht vor dem Schöpfer

    Mahatma Gandhi

  7. Unser Charakter ergibt sich aus unserem Benehmen.

    Aristoteles

  8. Ein Tierfreund zu sein gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.

    Richard Wagner

  9. Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: Die Tätigkeit, in die unsere Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über da …

    Johann Gottfried Herder

  10. Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe

  11. Der Glaube mag meiner Seele förderlich sein, doch meinen Ruf schickt er zum Teufel.

    Mark Twain

  12. Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mi …

    Immanuel Kant

  13. Knecht Ruprecht Von drauß' vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen. Und droben aus dem Himmelstor s …

    Theodor Storm

  14. Die Liebe ist die Schöpferin und Meisterin aller Dinge und Gottes älteste Gesellin

    Ernst Moritz Arndt

  15. Jedes Baby, das das Licht der Welt erblickt, ist schöner als das vorhergehende.

    Charles John Huffam Dickens

  16. Alles Erleben wird dem nur geschenkt, der, selig im Geben, sich selber verschenkt.

  17. Wie das Gewand um deine Glieder, schlingt sich der Reim um Vers und Lieder; schön mögen des Gewandes Falten sein: doch schöner muss, was sie enthalten, sein!

    Friedrich von Bodenstedt

  18. Einem Dieb ist immer ängstlich zumute.

  19. Wie gern wollt' ich dem Teufel meine Seele verschreiben, wenn ich dafür Gesundheit hätte.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  20. Seelenleiden zu heilen vermag der Verstand wenig, die Zeit viel, entschlossene Tätigkeit alles.

    Johann Wolfgang von Goethe