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Sprüche über Traurigkeit

177 Sprüche — Seite 5

Manche Gefühle sprechen leise und reichen doch tiefer als laute Erschütterungen. Traurigkeit gehört zu jenen inneren Zuständen, in denen Verlust, Enttäuschung oder unerfüllte Sehnsucht auf eine stille Weise gegenwärtig bleiben. Deshalb ist dieses Thema nicht bloß schwer, sondern auch ein Ausdruck jener Empfindsamkeit, die das Leben ernst nimmt.

In ihr zeigt sich, wie sehr das Herz an Menschen, Hoffnungen und Erinnerungen gebunden ist. Traurigkeit verlangt weder Hast noch Verdrängung, sondern Raum, damit Schmerz sich wandeln und wieder in Sprache, Trost oder stille Reife übergehen kann.

  1. Der Tod ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

  2. Grausam unter stillen Sternen würgt das Leben dich kaputt. Heulst du? Laß dich nicht entkernen: Lachen ist dein Menschengut.

    Francois Rabelais

  3. Das Heimweh hört doch nie auf

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  4. Wir armen Teufel von Männern sind am glücklichsten, wenn wir lieben und geliebt werden. Bitter und traurig muss das Schicksal eines Mannes sein, der liebt, ohne wiedergeliebt zu werden

    Jack London

  5. Es ist besser, Liebe empfunden und Verlust erlitten zu haben, als niemals geliebt zu haben.

    Alfred Lord Tennyson

  6. Wir müssen nicht klagen, dass alles vergänglich sei. Das Vergänglichste, wenn es wahrhaft berührt, weckt in uns ein Unvergängliches.

    Christian Friedrich Hebbel

  7. Auf der Straße, ach wie schaurig, lag ein Herz und weinte traurig. Heb es auf, zertritt es nicht, denn es heißt "Vergiss mich nicht!"

  8. Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.

    Christian Friedrich Hebbel

  9. Es wär´ so schön gewesen, es hat nicht sollen sein

    Joseph Victor von Scheffel

  10. Schmerzlich ist für uns dein Scheiden, viel zu früh uns noch dein Tod, doch du bist befreit vom Leiden, und von jeder Erdennot.

  11. Stille um uns, Stille in uns. Stille, die unsere Trauer umfängt und trägt. Stille, in der unser Herz voller Sehnsucht nach dem geliebten Menschen ist.

  12. Man beneidet manchem um das, worum er sich bedauert.

    Emanuel Wertheimer

  13. Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.

    Martin Luther

  14. Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass du in …

  15. Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint.

    Paul Verlaine

  16. Das Weinen ist dem Menschen angeboren, aber das Lachen will gelernt sein.

    Max Pallenberg

  17. Der wahre Mensch ist immer traurig; seine Freuden sind Blitze in der Nacht

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  18. Wein erfrischt matte Kräfte, Traurigkeit verscheucht er, alle Müdigkeit der Seele verjagt er

    Augustinus

  19. Klugheit tötet Weisheit; das ist eine der wenigen zugleich traurigen und wahren Tatsachen.

    Gilbert Keith Chesterton

  20. Die Liebe weint mit den Weinenden, freut sich mit den Frohen, ist glücklicher über des anderen Wohl als über das eigene.

    Katharina von Siena