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Sprüche über Traurigkeit

177 Sprüche — Seite 7

Manche Gefühle sprechen leise und reichen doch tiefer als laute Erschütterungen. Traurigkeit gehört zu jenen inneren Zuständen, in denen Verlust, Enttäuschung oder unerfüllte Sehnsucht auf eine stille Weise gegenwärtig bleiben. Deshalb ist dieses Thema nicht bloß schwer, sondern auch ein Ausdruck jener Empfindsamkeit, die das Leben ernst nimmt.

In ihr zeigt sich, wie sehr das Herz an Menschen, Hoffnungen und Erinnerungen gebunden ist. Traurigkeit verlangt weder Hast noch Verdrängung, sondern Raum, damit Schmerz sich wandeln und wieder in Sprache, Trost oder stille Reife übergehen kann.

  1. Indem man sich beklagt, tröstet man sich.

    Alfred de Musset

  2. Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut, Melancholie dagegen ist immer schlecht.

    Baruch de Spinoza

  3. Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wem's gefällt.

    Lorenzo da Ponte

  4. Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  5. Ein Tag voller Freude ist zwei traurige Tage wert.

  6. Kommt dir ein Schmerz, verrat ihn nicht. Verbirg vor Menschen dein Gesicht, sei froh, wenn sie vorübergehen und nichts von deinen Tränen sehen.

  7. Wo ich auch war und was mir das Leben auch gab, immer hatte ich Heimweh.

    Hans Thoma

  8. Aufgelöst und gestillt wird durch Tränen der Schmerz.

    Ovid

  9. Das Leben ist anderswo

    Arthur Rimbaud

  10. Überlasst euch nie der Niedergeschlagenheit, sondern seid froh und nicht traurig.

    Maria Ward

  11. Wenn du einmal ganz traurig bist, schick mir einfach eine Eulenpost. Ich fliege dann wie Zauberei mit Harrys Besen schnell herbei.

  12. Wenn die Geizhälse nicht das kriegen, was sie wollen, fallen sie in eine Traurigkeit, aus der sie sich nicht leicht erheben können.

    Hildegard von Bingen

  13. Die Tränen lassen nichts gelingen. Wer schaffen will, muss fröhlich sein.

    Theodor Fontane

  14. Nach der Hochzeit ist man ein Jahr lang froh, nach dem Begräbnis zwei Jahre lang traurig.

  15. Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Arbeit schafft Hornhaut gegen den Kummer.

    Marcus Tullius Cicero

  17. Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen

  18. Nur der verwandte Schmerz entlockt uns die Träne, und jeder weint eigentlich für sich selbst

    Christian Johann Heinrich Heine

  19. Und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen, der Wind schwieg und die Tiere verstummten, denn es war ein Engel, der in Liebe starb.

  20. Gewonnen kann durch Trübseligkeit nie etwas werden.

    Theodor Fontane