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Sprüche über Trost

304 Sprüche — Seite 5

Wenn Schmerz nicht weggenommen werden kann, wird Trost zu einer stillen Form von Begleitung. Er besteht nicht in schnellen Lösungen, sondern in Gegenwart, Verstehen und der Kraft, dem Leid einen menschlichen Raum zu geben. Deshalb gehört dieses Thema zu den zartesten und zugleich wichtigsten Erfahrungen des Zusammenlebens.

Seine Wirkung liegt darin, dass Trost die Last nicht leugnet und doch erträglicher machen kann. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Zuspruch, Nähe und leiser Hoffnung und zeigen, wie viel Heilung in einem behutsamen Wort liegen kann.

  1. Wenn Wolken die Sonne verdunkeln und nirgends erscheint dir Licht, dann lächle ... und schon erstrahlt dein Gesicht.

  2. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus .....

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  3. Die alten Leute geben gerne gute Verhaltensmaßregeln, um sich darüber zu trösten, dass sie nicht mehr imstande sind, schlechte Beispiele abzugeben.

    François de la Rochefoucauld

  4. Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.

    Menander

  5. Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.

    Blaise Pascal

  6. Mütter haben für jede Wunde die richtige Salbe.

  7. Mitleid ohne Hilfe ist wie Senf ohne Rindfleisch.

  8. Auch in unserer modernen Welt mit ihren vielen tollen Geräten und den vielen Mitteln gegen alles Mögliche kann nur ein Mensch wirklich Trost spenden.

  9. Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und …

    Rainer Maria Rilke

  10. Trost wohnt im Himmel, und wir sind auf Erde wo nichts als Kreuz, als Sorg' und Kummer lebt

    William Shakespeare

  11. Was muntert reiner und lebhafter auf, als freundschaftliche Teilnahme.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Der kann sein Leid vergessen, der es von Herzen sagt.

    Simon Dach

  13. Immer sind Bücher meine Erquickung, wenn ich traurig bin. Elend bin ich, wenn ich sie verachte.

    Jean Paul

  14. Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.

    Wilhelm von Humboldt

  15. Kein Kummer ohne seinen Trost.

    Baltasar Gracián y Morales

  16. Aller Tod in der Natur ist Geburt, gerade im Sterben erscheint sichtbar die Erhöhung des Lebens

    Johann Gottlieb Fichte

  17. Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.

    Edward Young

  18. Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch.

    Euripides

  19. Es ist besser, einen Tropfen Licht zu geben oder zu empfangen, als einen Ozean von Dunkelheit.

    Joseph Joubert

  20. Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.