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Sprüche über Wünsche

438 Sprüche — Seite 16

Wünsche geben dem Inneren eine Richtung und verraten oft mehr über einen Menschen als seine fertigen Entscheidungen. In ihnen zeigen sich Mangel und Sehnsucht, Hoffnung und Vorstellungskraft, aber auch jene Unruhe, die das Erreichte nie ganz genügen lässt. Darum ist dieses Thema von zarter und zugleich aufwühlender Tiefe.

Nicht jeder Wunsch will erfüllt werden, manche leben gerade aus ihrer Ferne. Die Sprüche zu diesem Thema fassen das Verlangen nach Nähe, Sinn, Glück oder Veränderung in Worte und machen sichtbar, wie sehr Wünsche das Leben antreiben und zugleich verletzlich machen können.

  1. Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  2. Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung ist schwer.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Gesundheit schmücke deine Tage, Zufriedenheit begleite sie, dein Leben fließe ohne Klage dahin in schönster Harmonie.

  4. Die Menschen glauben das, was sie wünschen.

    Julius Caesar

  5. Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  6. Kein kluger Mensch hat jemals gewünscht, jünger zu sein.

    Jonathan Swift

  7. Die amerikanische Frau erwartet von ihrem Gatten ein Mass an Perfektion, das die englische Frau nur bei ihrem Butler zu finden hofft

    William Somerset Maugham

  8. Ich wünsche dir, dass du die Zeiten der Einsamkeit nicht als versäumtes Leben erfährst, sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst noch Unerschlossenes in dir entdeckst.

  9. Wo es Liebe regnet, wünscht sich keiner einen Schirm.

  10. Möge dein schlechtester Tag der Zukunft besser sein als dein bester der Vergangenheit.

    Laotse

  11. Mögest du starke Wurzeln haben, die dich halten in den wechselhaften Winden der Zeit. Möge Freude stets dein Herz erfüllen, Gottes Kraft sollst du spüren alle Zeit.

  12. Jeder will ein Stückchen Land, braucht nicht viel zu sein. Bloß so viel, dass man was Eigenes hat.

    John Steinbeck

  13. Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, dass es Gegenstand des freien Willens sei

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  14. Ich wollte, ich könnte aus meinem Fleisch schlüpfen und eine Weile in meinen Knochen herumsitzen, um mich abzukühlen.

    Thomas Chandler Haliburton

  15. Wie viel du wünschen magst, der Wunsch wird weitergehn. Und Glück ist da nur, wo die Wünsche stille stehn.

    Friedrich Rückert

  16. So wie der Sonnenschein die Blüten, mögen meine Wünsche dich behüten.

  17. Beide schaden sich selbst: Der zu viel verspricht und der zu viel erwartet.

    Gotthold Ephraim Lessing

  18. Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Glück und Freude ein Leben lang; sei immer heiter und niemals bang!

  20. Schenke das, was du selbst gern empfangen würdest, und der Geist der Natur wird dich mit seinen Wohltaten überschütten an jedem Tag deines Lebens.