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Sprüche über Wünsche

438 Sprüche — Seite 4

Wünsche geben dem Inneren eine Richtung und verraten oft mehr über einen Menschen als seine fertigen Entscheidungen. In ihnen zeigen sich Mangel und Sehnsucht, Hoffnung und Vorstellungskraft, aber auch jene Unruhe, die das Erreichte nie ganz genügen lässt. Darum ist dieses Thema von zarter und zugleich aufwühlender Tiefe.

Nicht jeder Wunsch will erfüllt werden, manche leben gerade aus ihrer Ferne. Die Sprüche zu diesem Thema fassen das Verlangen nach Nähe, Sinn, Glück oder Veränderung in Worte und machen sichtbar, wie sehr Wünsche das Leben antreiben und zugleich verletzlich machen können.

  1. Auch nach meinem dreißigjährigen Studium habe ich immer noch nicht herausgefunden, was Frauen überhaupt wollen!

    Sigmund Freud

  2. Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.

    Rainer Haak

  3. Jedem das Seine geben: Das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen.

    Friedrich Nietzsche

  4. Lang leben will jeder, aber alt werden will keiner

    Johann Nepomuk Nestroy

  5. Sieht man nicht nach dem, was man begehren könnte, bewahrt man sein Herz vor Verwirrung.

    Laotse

  6. Der allerelendeste Zustand ist: Nichts wollen können.

    Ernst von Feuchtersleben

  7. Um glücklich zu werden, versuche einfach, ein paar deiner Wünsche zu vergessen.

  8. Der Bürger wünscht die Kunst üppig und das Leben asketisch; umgekehrt wäre es besser.

    Theodor W. Adorno

  9. Wünsche dir entflohene Stunden, helle Freuden nicht zurück; denn das Glück ist nie entschwunden; was verschwindet, ist kein Glück.

    L. Schnabel

  10. Jede bessere Zukunft, welche man der Menschheit anwünscht, ist notwendigerweise auch in manchem Betracht eine schlechtere Zukunft.

    Friedrich Nietzsche

  11. Ein selbstbewußter Mensch kennt und bekennt sich zu seinen Wünschen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  12. Je mehr du besitzen willst, desto weniger hast du.

    Else Pannek

  13. Unser Verlangen nach Lust verknüpft uns der Gegenwart. Die Sorge um unser Heil macht uns von der Zukunft abhängig.

    Charles Baudelaire

  14. Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden.

    Wilhelm von Humboldt

  15. Man soll nämlich über die letzte Sprosse der Leiter wohl hinausschauen, aber nicht auf ihr stehen wollen.

    Friedrich Nietzsche

  16. Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an als das, was er besitzt.

    Gottfried Keller

  17. Die Träume - sie erschaffen nicht die Wünsche, sie wecken die vorhandenen.

    Franz Grillparzer

  18. Allein die Schule des Lebens muss lehren, nur das Erreichbare zu wollen, und das Gute nicht deswegen zu verschmähen, weil noch etwas Besseres denkbar ist.

    Carl Friedrich Gauß

  19. Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind.

    Auguste Renoir

  20. Je mehr nun aber einem die Furcht in Ruhe lässt, desto mehr beunruhigen ihn die Wünsche, die Begierden und Ansprüche

    Arthur Schopenhauer