1982 Sprüche — Seite 32
Stark ist, wer liebt
— Richard Ritter Kralik von Meyrswalden
Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.
— Christopher Marlowe
Im späteren Leben werdet Ihr Freunde haben, aber nie mehr werdet Ihr die unaussprechliche Liebe und Güte haben, die eine Mutter schenkt
— Thomas Babington Macaulay
Wer freien will, muss erst ausdienen
Fünfzig Jahre Eheleben fest vereint in Glück und Leid, immer nur das Beste geben, ist schon keine Kleinigkeit.
Wer im Laufe eines Jahres nur einen neuen Gedanken gehabt hat, der hat sein Jahr verdient
— Henry de Montherlant
Im strengen Winter bewähren sich Kiefer und Zypresse.
Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.
— Gottfried Keller
Glück ist der Freunde Sommer und Ernte, Unglück aller Freunde Winter
Der Quell echter Reue sprudelt in heiligen Tiefen, und nur in der einsamen Stille eines göttlichen Ursprungs waschen sich schuldige Hände und Seelen rein.
— Conrad Ferdinand Meyer
Die Ehe ist ein Zweikampf, der mit Ringen anfängt.
Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.
— Wilhelm Busch
Die Liebe aus der Ferne bleibt am längsten warm.
Durch das Weitergeben von Werten und Traditionen entstehen Liebe, Geborgenheit und Halt in den Herzen.
Von Frauen spricht man nicht. Man beschäftigt sich mit ihnen
— Napoleon
Zu Bethlehem, da ruht ein Kind im Kripplein eng und klein, das Kindlein ist ein Gotteskind, nennt Erd und Himmel sein.
— Annette von Droste-Hülshoff
Platonische Liebe ist die Zeit zwischen der Vorstellung und dem ersten Kuss
Verzweifle nicht, wenn du deinen Kindern nicht das Beste von allem bieten kannst. Gib ihnen einfach das Beste von dir selbst.
Liebe geht durch den Magen
Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.
— Mark Twain
Ratsam ist und bleibt es immer für ein junges Frauenzimmer, einen Mann sich zu erwählen und womöglich zu vermählen ...
— Wilhelm Busch
Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens. Aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig.
Ich glaube, nichts lehrt einen besser Bescheidenheit, als wenn man einen wertvollen Menschen liebt.
— André Gide
Wenn man liebt, dann gedenkt man der Kränkung nicht lange.
— Fjodor M. Dostojewski
Es ist etwas Schönes, sein eigenes Bild im liebenden Auge zu erblicken
— Johann Wolfgang von Goethe
Keine wahre und dauernde Liebe kann ohne Achtung bestehen; jede andere zieht Reue nach sich und ist einer edlen Sache unwürdig.
— Johann Gottlieb Fichte
Die Liebe ist ein inniges Ineinandersein; ich bin nicht von Dir getrennt, wenn es wahr ist, dass ich liebe.
— Bettina von Arnim
Wir alle sind nur soweit Menschen geworden, als wir Menschen liebten oder Gelegenheit zu lieben hatten.
— Boris Pasternak
Ein liebevolles Herz ist der Anfang allen Verstehens
— Thomas Carlyle
In der Liebe musst du dreimal geben, bevor du einmal nehmen darfst.
Bilde dir nur nicht ein, den wahren Charakter einer Frau zu kennen, solange sie dich liebt!
— Rupert Johann Hammerling
Die Ehe kommt nach der Liebe wie der Rauch nach der Flamme.
— Nicolas Chamfort
So wie der Wind mit den Blättern spielt, genauso spielt das Schicksal mit uns. Man kann die Sonne meiden, und auch das Licht, doch das was man liebt vergißt man nicht.
Die Streitigkeiten der Liebenden sind die Erneuerung der Liebe
— Publius Syrus
Sei jedem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht.
— Rainer Maria Rilke
Ein neues Jahr hat seine Pflichten, ein neuer Morgen ruft zur frischen Tat. Stets wünsche ich ein fröhliches Verrichten und Mut und Kraft zur Arbeit früh und spät.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auch dieser März bringt Lerchenlieder. Auch dieser Mai bringt Rosen wieder. Auch dieses Jahr lässt Freuden blühn. Zum neuen Jahr ein neues Hoffen. Die Erde wird noch immer grün.
— Karl Friedrich von Gerok
Je mehr Dominicus schürt, man im Winter friert. (04. August)
Die beste Arbeit, die man tun kann, ist das, was man ohne Lob in der Stille tut.
— Vincent van Gogh
Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.
— Jean Paul