930 Sprüche — Seite 17
Ich habe dich nicht geheiratet, weil ich dich liebte; ich habe dich geheiratet, um dich zu lieben
— Otto von Bismarck
Der Mann, der behauptet, über alles Bescheid zu wissen, heiratet seine Mutter.
Eine Fahrt mit der Eisenbahn kann ich beim besten Willen nicht als Reise bezeichnen. Man wird ja lediglich von einem Ort zum anderen befördert und unterscheidet sich damit nur sehr wenig von einem Pak …
— John Ruskin
Geld ist geprägte Freiheit.
— Fjodor M. Dostojewski
Die Ehen werden im Himmel geschlossen, darum erfordert dieser Stand eine so überirdische Geduld
— Johann Nepomuk Nestroy
Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.
— Gotthold Ephraim Lessing
Die Ehe ist die einzige Art von Vertrag, der für die vertragschließenden Parteien sämtliche Gesetze suspendiert, die die Beziehung zwischen ihnen schützen sollen.
— George Bernard Shaw
Vergangen sei vergangen und Zukunft ewig fern; Im Gegenwart gefangen verweilt die Liebe gern.
— Clemens Brentano
Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.
— John Milton
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Ersteres wird gern geübt, weil es allgemein beliebt. Selbst der Lasterhafte zeigt, dass er gar nicht abgeneigt; Nur will er mit seinen Sünden …
— Wilhelm Busch
Es ging ein Scheich im Syrerland, führt' ein Kamel am Halfterband. O möcht' solch' Scheich, doch kein Barbar, auch dich einst führen zum Altar.
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.
— Kurt Tucholsky
Ehe und Wein haben eines gemeinsam: Die wahre Güte zeigt sich erst nach Jahren.
— William Somerset Maugham
So viel Nebel im Märzen steigen, so viel sich Wetter im Sommer zeigen.
Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.
— Theodor W. Adorno
Wer eine Witwe mit drei Töchtern heiratet, heiratet vier Diebe.
Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gießt der St. Gall wie aus einem Fass, ist der nächste Sommer nass. (16. Okt.)
Die Ehe, zum Mindesten das Glück derselben, beruht nicht auf der Ergänzung, sondern auf dem gegenseitigen Verständnis. Mann und Frau müssen nicht Gegensätze, sondern Abstufungen, ihre Temperament …
— Theodor Fontane
Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses
— Johann Wolfgang von Goethe
Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.
— Christian Johann Heinrich Heine
Es ist ein Brauch von alters her, man schenkt zur Hochzeit "Aussteuer". Doch seid's net bös, es ist halt so, wenn zwoa scho zammleb'n is ois do. Ma hod an Toaster, hod an Grill, Aschenbecher, Vas …
Urlaubsreisen sind wie die Arbeit, von der man sich erholen will
— Kurt Tucholsky
Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.
— Ludwig Erhard
Ob zwei Leute gut getan haben, einander zu heiraten, kann man bei ihrer silbernen Hochzeit noch nicht wissen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Gehst du in den Krieg, so bete einmal; gehst du zur See, zweimal; gehst du aber in die Ehe - dreimal.
Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.
— Benjamin Franklin
Eine Ehefrau beschert einem zwei gute Tage: den Hochzeitstag und ihren Sterbetag.
Heiraten und Nähnadeln müssen die Frauenzimmer einfädeln
— August von Kotzebue
Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet. (20. März)
Die Liebe ist die Schöpferin und Meisterin aller Dinge und Gottes älteste Gesellin
— Ernst Moritz Arndt
Kaum zu glauben aber war, vergangen sind nun 20 Jahr. Im Juni `84 war einiges los, Martina Navratilova im Tennis ganz groß. Die französischen Fußballer wurden Europameister und die DDR-Flüchtling …
Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön. Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals …
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Justin klar, gutes Jahr. (01. Juni)
Wenn's im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.
Wie's Wetter auf Medardi fällt, meist bis Monatsende hält. (08. Juni)
Medardus ist ein nasser, hält so schlecht das Wasser. (08. Juni)
Margarete - die Regenfrau. (10. Juni)