Sprüche über Abhängigkeit
174 Sprüche — Seite 3
Wo Freiheit schwindet und das Eigene nur noch an etwas Fremdem hängt, beginnt Abhängigkeit. Sie kann materiell, seelisch oder gedanklich sein und zeigt sich oft erst dann deutlich, wenn Loslassen kaum noch möglich erscheint. Darum gehört dieses Thema zu den heiklen Fragen nach Selbstbestimmung, Bindung und innerer Stärke.
Ihr Problem liegt darin, dass sie Halt verspricht und zugleich Kraft entzieht. Abhängigkeit macht sichtbar, wie schmal die Grenze zwischen Nähe und Gefangenschaft, zwischen Gewohnheit und Verlust der eigenen Mitte sein kann.
Meide Menschen, die mutlos und abhängig sind und mit ihrer ewigen Erwartung des Unglücks Unglück herbeiziehen.
— Prentice Mulford
Nicht die Zahl der Jahre, sondern die Erlebnisse altern den Mann, und auch diese dann erst am schwersten, wenn er sie Gott nicht anvertraut.
— Theodor Toeche-Mittler
Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.
— Jean-Baptiste Molière
Tränen sind der Zoll für den Garten Gottes.
— Manfred Kyber
Frauen sind eine Art von Planeten. Sie empfangen ihr Licht von den Männern, haben aber dazu noch ihre eigene Wärme.
— August Pauly
Jedes Volk, das in Knechtschaft liegt, hat an den Netzen, die es umfangen, selber mitgestrickt.
— August Pauly
Anschauungen sind wie Kleider ihrem Träger angemessen, weshalb auch kleine Leute die Anschauungen großer nicht tragen können.
— August Pauly
Nichts ist schwieriger als ein Empfehlungsschreiben für jemanden, den man gut kennt.
— Kin Hubbard
Freundschaft ist die stillschweigende Übereinkunft zweier Feinde, die für eine gemeinsame Beute arbeiten wollen
— Kin Hubbard
Niemand arbeitet so hart für sein Geld, wie der, der es geheiratet hat
— Kin Hubbard
Weißt du, warum wir hoffen? Wir können nicht ohne Bild leben. Ohne Hoffen haben wir kein Bild in der Seele; da ist nichts.
— Rahel Varnhagen von Ense
Was ist es nun, das zwei Liebende so unendlich aneinander zieht? Es ist nur das: Wir fühlen immer tiefer in uns die Notwendigkeit, das Du mit dem Ich zu verbinden.
— Philipp Otto Runge
Die Tränen sind für das Herz, was das Wasser für die Fische ist.
— Gustave Flaubert
Mangel an Geld schmiedet uns fest an die Erde, man bekommt die Flügel beschnitten, man merkt es nicht, weil die Schere ganz vorsichtig täglich nur eine Ahnung abschneidet.
— Paula Modersohn-Becker
Falsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele
— Paula Modersohn-Becker
Alles, was wir wissen, bezieht sich auf etwas, was wir nicht wissen
— Rahel Varnhagen von Ense
Das Herz ist die große Uhr, die auf Wohl und Wehe zeigt.
— Rahel Varnhagen von Ense
Eine Lüge engagiert meistens schon zu der nächsten.
— Rahel Varnhagen von Ense
Ohne Liebe ist keine Kunst und Weisheit zu finden, nur durch die Liebe können wir zur Seele des Menschen sprechen und die Kunst und jede Seelensprache verstehen, sie mag in Bild, Ton oder Wort gesproc …
— Philipp Otto Runge
Jeder Mensch wird von seiner Zeit verschwemmt, von allen, die mit ihm leben. Nur auftauchen kann das bißchen Bessere im Charakter.
— Rahel Varnhagen von Ense