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Sprüche über Abhängigkeit

174 Sprüche — Seite 8

Wo Freiheit schwindet und das Eigene nur noch an etwas Fremdem hängt, beginnt Abhängigkeit. Sie kann materiell, seelisch oder gedanklich sein und zeigt sich oft erst dann deutlich, wenn Loslassen kaum noch möglich erscheint. Darum gehört dieses Thema zu den heiklen Fragen nach Selbstbestimmung, Bindung und innerer Stärke.

Ihr Problem liegt darin, dass sie Halt verspricht und zugleich Kraft entzieht. Abhängigkeit macht sichtbar, wie schmal die Grenze zwischen Nähe und Gefangenschaft, zwischen Gewohnheit und Verlust der eigenen Mitte sein kann.

  1. Theorie ist eine Leiter zu den Früchten am großen Baum der Natur.

    August Pauly

  2. Unter den Priestern der Wissenschaft hält sich eine merkwürdig große Anzahl lieber in der Nähe des Opferstocks, als in der Nähe des Heiligtums auf.

    August Pauly

  3. Auf nichts ist weniger zu rechnen als auf die Dankbarkeit. Aber die Liebe wirkt nicht um des Dankes willen.

    Albertine Necker-Saussure

  4. Je wertloser der Mann ist, um so weniger Achtung hat er vor Frauen.

    Theresa Keiter

  5. Wahrheit behauptet stets und überall ihre Unbeschränktheit. Sie wird zur Verbrecherin, wenn sie sich zur Sklavin der Menschen machen lässt.

    Heinrich Martin

  6. Die Liebe existierte nie, wär' uns versagt die Phantasie.

  7. Beherrsche Deine Gefühle; es ist zwar ein schwerer Kampf, aber Du wirst auch viel freier Dein Leben genießen, weil Du alsdann nicht fortwährend vom Schicksal abhängig bist.

    Heinrich Martin

  8. Wenn stets die Rechnung neben dem erkauften Vergnügen liegt, hört es auf »Vergnügen« zu sein.

    Heinrich Martin

  9. Bildung ruht auf drei mächtigen Säulen: Geist, Natur und Kunst.

    Heinrich Martin

  10. Gaben der Weisheit sind nicht an die Gegenwart gebunden, sie fließen durch die Ewigkeit.

    Heinrich Martin

  11. Schwachheit ist die Mutter der Kraft.

    Heinrich Martin

  12. Hass frisst sich in selbstquälerischer Weise immer tiefer in das Herz hinein, weil er dort die meisten Widersprüche und in ihnen seine Nahrung findet.

    Heinrich Martin

  13. Je höher der Mensch steht, um so stärkere Schranken hat er nötig, welche die Willkür seines Wesens bändigen.

    Gustav Freytag

  14. Ringsherum Grenzen unseres Erkennens. Eingekapselt sind wir in die Schale unserer fünf Sinne, eingekapselt in Raum und Zeit.

    Friedrich Lienhard

  15. Liebe ist Lebenswärme, die man braucht, wie das tägliche Brot. Keine größere Wohltat kann zu irgendeiner Zeit des Lebens dem Erdenwanderer widerfahren, als wahre Freundschaft und echte Liebe.

    Friedrich Lienhard

  16. Der Mensch, der allein reist, kann sich heute auf den Weg machen; doch wer mit einem anderen reist, muss warten, bis dieser bereit ist.

    Henry David Thoreau

  17. Du kannst niemanden unterdrücken, ohne selbst unten zu bleiben

    Booker T. Washington

  18. Der beste Mensch ist der, der sich um sich selbst kümmert. Lasst euch von niemanden so tief hinabziehen, dass ihr ihn hasst.

    Booker T. Washington

  19. Die Art, wie das Lernen in seiner untersten Stufe betrieben wird und wie das Kind sich gewöhnt, es zu betrachten, ist für das Leben häufig entscheidend.

    Theodor Waitz

  20. Um Erfolg zu haben, muss man Liebe zu seiner Aufgabe haben.

    Jules Payot