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Sprüche über Anstand

243 Sprüche — Seite 3

Feine Formen des Umgangs mögen unscheinbar wirken, doch im Anstand zeigt sich oft, wie ein Mensch andere wirklich betrachtet. Er verbindet Takt, Rücksicht und Würde zu einer Haltung, die nicht aus Zwang, sondern aus innerer Form entsteht. Deshalb bleibt dieses Thema weit bedeutender, als bloße Etikette vermuten lässt.

In kleinen Gesten wird sichtbar, ob Respekt nur behauptet oder tatsächlich gelebt wird. Anstand schützt vor Grobheit, hält Beziehungen tragfähig und verleiht dem Alltag jene Form, in der Achtung selbstverständlich werden kann.

  1. In Fragen der Moral hilft Schulbildung nicht viel.

    Albert Einstein

  2. Höflichkeit ist eine Münze, die nur den bereichert, der sie ausgibt.

  3. Kraft ist die Moral der Menschen, die sich vor anderen auszeichnen.

    Ludwig van Beethoven

  4. Wer Bildung und Moral besitzt, der wird bemerken, dass anitzt fast nirgends mehr zu finden sei die sogenannte Lieb und Treu.

    Wilhelm Busch

  5. Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

    Bertolt Brecht

  6. Lieber schätze einen Gast gering, doch laß ihn nicht hungern.

  7. Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.

    Emil Gött

  8. Man vermag nichts mit seiner Intelligenz, wenig mit seinem Geist, alles mit seinem Charakter.

    Nicolas Chamfort

  9. Wenn deine Grundsätze dich traurig machen, verlass dich drauf: Sie sind falsch.

    Robert Louis Stevenson

  10. Ein Mensch von feiner Lebensart pflegt sich zu benehmen, dass die anderen nach seinen Worten und seinem Verhalten mit ihm und mit sich selbst zufrieden sind.

    Jean de la Bruyère

  11. Mit der Zeit bewerten wir unsere Freunde nach der Feinheit ihres Taktgefühls

    Paul Valéry

  12. Wenn der Mensch sein Fleisch mit Maßen nährt, dann ist auch sein Betragen fröhlich und umgänglich

    Hildegard von Bingen

  13. An Sittensprüchen hat der Arge sein Vergnügen, nicht um danach zu tun, doch um damit zu trügen.

    Friedrich Rückert

  14. Die Höflichkeit ist das Bestreben, anderen gefallen zu wollen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  15. Ich verlange nicht, dass der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur, dass er mir meine lässt.

    José Ortega y Gasset

  16. Die Höflichkeit ist dem Menschen was die Wärme dem Wachs.

    Arthur Schopenhauer

  17. Menschen, die der Versuchung widerstehen, verschieben nur ihre Kapitulation auf morgen.

    Charles de Talleyrand

  18. Die Halunken suchen immer Deckung hinter den guten Manieren ihrer Gegner.

    Otto Ernst

  19. Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.

    Aristoteles

  20. Es ist besser in Ehren zu versagen, als durch Betrug erfolgreich zu sein.

    Sophokles