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Sprüche über Anstand

243 Sprüche — Seite 9

Feine Formen des Umgangs mögen unscheinbar wirken, doch im Anstand zeigt sich oft, wie ein Mensch andere wirklich betrachtet. Er verbindet Takt, Rücksicht und Würde zu einer Haltung, die nicht aus Zwang, sondern aus innerer Form entsteht. Deshalb bleibt dieses Thema weit bedeutender, als bloße Etikette vermuten lässt.

In kleinen Gesten wird sichtbar, ob Respekt nur behauptet oder tatsächlich gelebt wird. Anstand schützt vor Grobheit, hält Beziehungen tragfähig und verleiht dem Alltag jene Form, in der Achtung selbstverständlich werden kann.

  1. Die Bosheit war sein Hauptpläsier, drum - spricht die Tante - hängt er hier!!

    Wilhelm Busch

  2. Man sollte es nicht für möglich halten, aber auch die Tugenden müssen ihre Grenzen haben

    Immanuel Kant

  3. Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.

    Kurt Tucholsky

  4. Es gibt kein Land, wo das Gesetz alles voraussehen kann und die ständigen Einrichtungen der Vernunft und Sitte zu ersetzen in der Lage sind.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  5. Nicht die Sittlichkeit regiert die Welt, sondern eine verhärtete Form derselben: Die Sitte.

    Berthold Auerbach

  6. Es gibt eine natürliche Aristokratie unter den Menschen. Sie beruht auf Tugend und Talent.

    Thomas Jefferson

  7. Ein schlechter Mensch ist nicht immer an seinen Sitten zu erkennen.

  8. Jeder Luxus verdirbt die Sitten oder den Geschmack

    Joseph Joubert

  9. Warum hat Gott den Menschen das Gefühl der Schamhaftigkeit eingeflößt? Damit der Schneider leben kann.

    Georg Büchner

  10. Die feine Lebensart schließt nicht immer Güte, Billigkeit, Gefälligkeit, Dankbarkeit in sich. Aber sie verleiht wenigstens den Anschein davon und stellt den Menschen äußerlich dar, wie er innerlich se …

    Jean de la Bruyère

  11. Überdies wird man dadurch nicht besser, dass man seine Fehler verbirgt, vielmehr gewinnt unser moralischer Wert durch die Aufrichtigkeit, mit der wir sie gestehen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Ein Mann wird in hundert Jahren nicht vollkommen, aber verdorben wird er in weniger als einem Tag.

  13. Gute Menschen sind ansteckend.

  14. Nicht Überladung mit totem Wissen, sondern Läuterung und Stärkung des sittlichen Gefühls ist der höchste Zweck der Erziehung.

    Lukian

  15. Wenn eine Frau mehr innere Werte hat als äußere, dann sollte man sie wenden lassen.

    Max Pallenberg

  16. Für Ehrfurcht vor dem Leben können wir uns nichts kaufen. Alles, was gut und unbezahlbar ist, bekämen wir als Geschenk.

    Else Pannek

  17. Was die Theologen auch sagen mögen: Die Menscheit hat im ganzen viel mehr Tugenden als Laster.

    Henry Thomas Buckle

  18. Takt ist die Fähigkeit, die Leute so zu behandeln, als wüßten sie, worüber sie sprechen.

    Franklin P. Jones

  19. Tiere fressen, Menschen essen, aber nur der Mann von Geist weiß, wie man isst.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  20. Wenn du zwischen Wahrheit und Lüge in die Enge kommst, entscheide dich ohne Nachsinnen für die Wahrheit. Sie ist immer die Bessere, gesagt zu werden.

    August von Platen