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Sprüche über Faulheit

186 Sprüche — Seite 2

Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.

  1. Der Mann, den kein Hunger plagt, sagt über die Kokosnuss, sie habe eine harte Schale.

  2. Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler.

    Alfred Krupp

  3. Das ist ewig wahr: Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: Es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.

    Anton Tschechow

  5. Man kann sich viel leichter krank faulenzen als krank arbeiten.

    Peter Rosegger

  6. Armut ist in der Stadt groß, doch die Faulheit noch viel größer.

    Martin Luther

  7. Wer sich stets zuviel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.

    Friedrich Nietzsche

  8. Es sind weniger die Jahre, die uns alt machen, als unsere zunehmende Passivität.

  9. Wer seine Schweißtropfen zählt, wird nie Geld zählen!

    Christian Friedrich Hebbel

  10. Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.

    Gottlieb Moritz Saphir

  11. Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

    Jules Renard

  12. Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.

    Immanuel Kant

  13. Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  14. Faulheit ist, mit dem Cocktailshaker in der Hand auf ein Erdbeben zu warten.

  15. Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.

  16. Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden

    Emil Gött

  17. Der Sonntag ist ein Ruhetag, drauf folgt der blaue Montag, der Dienstag ein Nichtstuetag, der Mittwoch dann ist Lohntag: Wär so es in der Welt bestellt, wär's so, wie's dir und mir gefällt.

    Daniel Sanders

  18. Misstrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennenzulernen

    Arthur Schnitzler

  19. Ein bisschen Faulsein tut so gut, an jedem Faultier kannst Du's sehen. Lass uns mit Kraft und frohem Mut der Arbeit aus dem Wege gehen.

  20. Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.

    Seneca