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Sprüche über Faulheit

186 Sprüche — Seite 8

Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.

  1. Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren.

  2. Jeder Vorgesetzte, der etwas taugt, hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich zuviel zumuten, als mit solchen, die zuwenig in Angriff nehmen.

    Walter Scheel

  3. Wenn der Hund nicht Lust hat zu jagen, reitet er auf dem Hintern.

  4. Wenn das ganze Jahr Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.

    William Shakespeare

  5. Hänge die heutige Pflicht nicht auf den morgigen Haken!

  6. Raste ich, so roste ich.

  7. Wer lange im Bett bleibt, verschläft den Verstand.

  8. Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut.

  9. Wer die Zeit der Saat verschläft, braucht in der Ernte nicht zu schwitzen.

  10. Fleiss bringt Brot - Faulheit Not.

  11. Schlafender Fuchs fängt kein Huhn.

  12. Groß und faul ist auch ein Gaul.

  13. Wenn das Pferd voll ist, so ist es faul.

  14. Der faulsten Sau gehört allweg der größte Dreck.

  15. Es ist ein faules Schaf, das die Wolle nicht tragen mag.

  16. Der Müßiggang, nicht die Arbeit, ist der Fluch der Menschen

    Samuel Smiles

  17. Wer vierzehn Tage verbummelt, muss drei Wochen hungern

  18. Die Kennworte des Wieners: Wie komm denn i dazu? Es zahlt sich ja net aus! Tun S' Ihnen nix an!

    Arthur Schnitzler

  19. Phlegma, sei es körperlich oder geistig, ist ein sündhafter Zustand für den, der in Zeiten der Bildung lebt.

    Karl Friedrich Schinkel

  20. Es gibt kaum einen menschlichen Beruf, der so alles Untüchtige ausstößt wie der des Seemanns.

    Heinrich von Treitschke