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Sprüche über Faulheit

186 Sprüche — Seite 7

Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.

  1. Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.

    Jean de la Bruyère

  2. Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.

    Friedrich Nietzsche

  3. Nur ein Taugenichts oder ein völlig Unfähiger kann behaupten, er habe keine Beschäftigung gefunden.

    Leo Tolstoi

  4. Wer lustigen Mut zur Arbeit trägt und stets die Arme rasch bewegt, sich durch die Welt noch immer schlägt. Der Träge sitzt, weiß nicht, wo aus, und über ihn stürzt ein das Haus. Mit frohen Segeln …

    Ludwig Tieck

  5. Langeweile ist ein Gefühl des Überdauerns, ohne zu leben. Der Müßiggang ist Strafe für sich selbst. Dummes Geschwätz verurteilt sich selbst.

    Sully Prudhomme

  6. Wo der Mistwagen nicht hinkommt, kommt der Erntewagen nicht her.

  7. Wo die Arbeit zieht ins Haus läuft die Armut bald hinaus; schläft die Arbeit aber ein, guckt die Armut zum Fenster hinein.

    Robert Reinick

  8. Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.

  9. Träume sind nicht Taten. Ohne Arbeit wird Dir nichts geraten.

    Ernst Moritz Arndt

  10. Nicht die Alten sterben, sondern die Müßigen.

  11. Besser gefaulenzt und gefeuert als nie gefaulenzt.

    James Thurber

  12. Schlummer nicht in den Zelten deiner Väter. Die Welt rückt vor.

    Giuseppe Mazzini

  13. Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.

  14. Der Kerl der die Arbeit erfunden hat, muss nichts zu tun gehabt haben.

  15. Für Ordnung bist du nicht zu haben? Lass deine Eltern fluchen und denke Dir: Wer Ordnung hält, ist bloß zu faul zum Suchen!

  16. Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.

    Martin Luther King

  17. Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns

    Hesiod

  18. Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken

    Emil Gött

  19. Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.

  20. Heimisch in der Welt wird man durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.

    Berthold Auerbach