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Sprüche über Leid

369 Sprüche — Seite 10

Wo Sehnsucht auf Grenzen, Verlust oder Ungerechtigkeit trifft, entsteht Leid in seinen vielen Gestalten. Es kann körperlich, seelisch oder still verborgen sein und gehört doch zu den Erfahrungen, die das Leben am tiefsten prägen. Deshalb ist dieses Thema schwer, aber unentbehrlich für jedes ernste Nachdenken über den Menschen.

Seine Wahrheit liegt darin, dass Leid nicht nur belastet, sondern Mitgefühl, Reife und Fragen nach Sinn hervorbringen kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben Schmerz und Ohnmacht eine Sprache, ohne deren Schwere zu beschönigen.

  1. Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.

    Lukian

  2. Es ist besser, Liebe empfunden und Verlust erlitten zu haben, als niemals geliebt zu haben.

    Alfred Lord Tennyson

  3. Im Krieg verbinden sich die letzten Raffinessen der Wissenschaft mit den Grausamkeiten der Steinzeit

    Winston Churchill

  4. Das Leid ist die Feuerprobe des Christentums.

    Adolph Kolping

  5. Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Wir sind alle stark genug um zu ertragen was anderen zustößt

    François de la Rochefoucauld

  7. Der menschliche Verstand ist in der Praxis nicht verläßlich, am wenigsten in größter Not.

    Karl Theodor Jaspers

  8. Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit

  9. Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen soll.

    Wilhelm Busch

  10. Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass du in …

  11. Alle kleinen und großen Siege im Leben kosten Mühe und Leiden, aber nicht alle Mühen und Leiden führen zum Sieg.

    Rainer Haak

  12. Wir lächeln über das Kind, das den Stuhl schlägt, an dem es sich gestoßen hat, und klagen doch mit einer völlig ähnlichen Philosophie im Alter das Schicksal gegen Leiden an, woran wir selbst Schul …

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Keinem Menschen etwas zu bedeuten, das ist eines der schwersten Leiden.

    Mutter Theresa

  14. Wenn dich des Lebens Bürden drücken, und selbst wenn schon mit finsteren Blicken die Abendsonne auf dich scheint, und wenn die Stirn sich wirft in Falten, wenn Kummer will das Herz dir spalten, u …

  15. Die Fliege setzt sich immer auf ein mageres Pferd.

  16. Lieber auf Erden den Kummer tragen, als in der Erde begraben sein.

  17. Wer in einen Brunnen stürzt, auf den wird sicher noch ein großer Stein herniederfallen.

  18. Der ist wahrlich zu beklagen, der zum Diener ward verdammt: Mag man noch so Kluges sagen, hat der Herr allein Verstand.

    Franz Grillparzer

  19. Die Erinnerung jeder überstandenen Not ist eine Schwester der Freude.

    Ludwig Börne

  20. Ohne Heimat sein heißt leiden

    Fjodor M. Dostojewski