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Sprüche über Leid

369 Sprüche — Seite 14

Wo Sehnsucht auf Grenzen, Verlust oder Ungerechtigkeit trifft, entsteht Leid in seinen vielen Gestalten. Es kann körperlich, seelisch oder still verborgen sein und gehört doch zu den Erfahrungen, die das Leben am tiefsten prägen. Deshalb ist dieses Thema schwer, aber unentbehrlich für jedes ernste Nachdenken über den Menschen.

Seine Wahrheit liegt darin, dass Leid nicht nur belastet, sondern Mitgefühl, Reife und Fragen nach Sinn hervorbringen kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben Schmerz und Ohnmacht eine Sprache, ohne deren Schwere zu beschönigen.

  1. Nie Leid und Schmerzen, das kann ich dir nicht wünschen, Sanftmut und Geduld, das ist mein Wunsch für dich.

  2. Siehst du ein Glück vorübergehn, das nie sich wieder findet, ist's gut in einen Strom zu sehn, wo alles wogt und schwindet. Hinträumend wird Vergessenheit des Herzens Wunde schließen; die Seele sie …

    Nikolaus Lenau

  3. Möge in Freud und Leid der Mensch gewordene Gottessohn dich begleiten

  4. Rechte Liebe geht von Herzen, rechte Liebe brennt so heiß. O wie wohl ist doch dem Menschen, der von keiner Lieb nichts weiß!

  5. Der Krieg ist kein Abenteuer. Der Krieg ist eine Krankheit. Wie ein Typhus.

    Antoine de Saint-Exupéry

  6. Mensch mit traurigem Gesichte, sprich nicht nur von Leid und Streit, selbst in Brehms Naturgeschichte findet sich Barmherzigkeit.

    Wilhelm Busch

  7. Eigen Haus und Herd und Kind, Machen auch das Leid gelind.

    Felix Dahn

  8. Hast du Kummer, Liebesschmerz, drück 'nen Maßkrug Bier ans Herz.

  9. Viel haben ist nicht reich. Der ist ein reicher Mann, der alles was er hat, ohn' Leid verlieren kann.

    Angelus Silesius

  10. Glück tut gut, aber Leid lässt die Seele wachsen.

    Ludwig Uhland

  11. Kein Leid ist sinnlos. Immer gründet es in der Weisheit Gottes.

    Augustinus

  12. Wir sollten offen sein für das, was uns eine späte Frucht zwischen dürr gewordenen Blättern sagt

  13. Alle lieben Engelein sollen immer bei dir sein, damit Böses von dir flieht und dir nie ein Leid geschieht.

  14. Erst das Leiden hat der Menschheit das Gefühl der Religion, den Gedanken eines Gottes erschaffen.

    Stefan Zweig

  15. Es kommt das Leid, es geht die Freud', es kommt die Freud', da geht das Leid - die Tage sind nimmer dieselben.

    Theodor Storm

  16. Jede Zeit hat ihre Wehen.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  17. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

    Franz von Assisi

  18. Keine Lieb ohne Leid.

  19. Willst du dass dir kein Leid geschieht vom bösen Volk, so sing ihr Lied und werde selbst zum Bösewicht, so hassen sie dich länger nicht.

    Gottfried von Strassburg

  20. Kummer unausgesprochen hat schon manches Herz gebrochen.