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Sprüche über Oberflächlichkeit

161 Sprüche — Seite 2

Wo nur der erste Eindruck zählt und Tiefe als Mühe empfunden wird, breitet sich Oberflächlichkeit aus. Sie begnügt sich mit Schein, schnellen Urteilen und leichter Wirkung und meidet alles, was Geduld, Ernst oder genaues Hinsehen verlangt. Deshalb steht dieses Thema für einen Mangel, der oft erst spät erkannt wird.

Ihr Problem ist nicht bloß fehlende Bildung, sondern fehlende Bereitschaft zur wirklichen Begegnung mit Menschen und Dingen. Oberflächlichkeit lässt vieles unberührt und verhindert gerade dadurch jene Erkenntnis, die nur in der Tiefe entsteht.

  1. Für die Menge ist fast jede Anklage eine Verurteilung.

    Otto Weiss

  2. Die meisten Menschen können nicht messen, weder auf dem Gebiet der Kunst, noch der Menschenkenntnis, und darum die mittleren von den höchsten Werten nicht unterscheiden.

    August Pauly

  3. Täten nur Versprechen wohl, hätt' ich eine Scheune voll.

    Bernhard Freidank

  4. Wer den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist.

    Rabindranath Tagore

  5. Wahrheit und wahrhaftiger Frieden bleiben auf der Strecke, niemand nimmt diese Werte mehr ernst.

    Dalai Lama

  6. Das Leben eines Entwurzelten scheint mir viel weniger verächtlich, als das Leben eines Menschen, der sich der Tyrannei des Durchschnitts abfindet

    James Joyce

  7. Leichtsinnig sind die meisten bei der Erforschung der Wahrheit und geben sich mit den ersten besten Nachrichten zufrieden

    Thukydides

  8. Die meisten können und wollen nicht heraus aus dem Konventionellen: weder im Denken, noch im Fühlen, am allerwenigstens im Handeln

    Otto Weiss

  9. Wenn du immer deine besten Sachen trägst, bleibt dir kein Sonntagskleid.

  10. Wer in dem Elend dieses Lebens keine Philosophie besitzt, gleicht einem Mann, der bloßen Kopfes in einem Platzregen spazierengeht.

    Claude Tillier

  11. Es gibt zweierlei Frauen in der Welt, solche, die ein Herz haben, und diese lieben einen, dann solche, die kein Herz haben, und diese lieben hundert.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  12. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  13. Der tiefe Denker hegt immer den Verdacht, dass er oberflächlich ist.

    Benjamin Disraeli

  14. Die Hälfte der Schwierigkeiten im Leben besteht darin, dass man zu schnell "Ja" und nicht schnell genug "Nein" sagt

    Joseph Billings

  15. Ein Zyniker sieht niemals eine gute Eigenschaft eines Menschen, wohl aber jede schlechte.

    Henry Ward Beecher

  16. Wer die Welt nicht leicht nimmt, dem macht sie Schwierigkeiten.

    Hafis

  17. Je weniger man um die Dinge weiß, desto leichter fällt das Urteil.

    Else Pannek

  18. Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.

    Thomas Hobbes

  19. Dieses Land kann es sich nicht leisten, materiell reich und geistig arm zu sein.

    John F. Kennedy

  20. Wer zwei Dinge auf einmal tut, die geraten selten gut.

    Bernhard Freidank