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Sprüche über Oberflächlichkeit

161 Sprüche — Seite 7

Wo nur der erste Eindruck zählt und Tiefe als Mühe empfunden wird, breitet sich Oberflächlichkeit aus. Sie begnügt sich mit Schein, schnellen Urteilen und leichter Wirkung und meidet alles, was Geduld, Ernst oder genaues Hinsehen verlangt. Deshalb steht dieses Thema für einen Mangel, der oft erst spät erkannt wird.

Ihr Problem ist nicht bloß fehlende Bildung, sondern fehlende Bereitschaft zur wirklichen Begegnung mit Menschen und Dingen. Oberflächlichkeit lässt vieles unberührt und verhindert gerade dadurch jene Erkenntnis, die nur in der Tiefe entsteht.

  1. Die Frauen wurden lange Zeit Königinnen genannt, aber das Königreich, das man ihnen gab, war es nicht wert, regiert zu werden.

    Louisa May Alcott

  2. Der Fischer, der am Ufer wartet, bis sich alle Wellen gelegt haben, wird nie einen Fisch fangen.

  3. Schwache und begrenzte Menschen sind ganz notwendig oft undankbar.

    Rahel Varnhagen von Ense

  4. Es ist nicht allein sehr schwer, die Wahrheit hier in der Welt zu finden; sondern man muss sie auch noch verleugnen!

    Rahel Varnhagen von Ense

  5. Wieso gönnen wir uns den Genuss nicht sofort? Wie oft wird die Freude durch Vorbereitungen verdorben, durch törichte Vorbereitungen!

    Jane Austen

  6. Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück, beachten sie nicht - arme, arme Welt.

    Paula Modersohn-Becker

  7. Sehr viele Europäer sind nicht mehr als gierige Geldautomaten, die jede Gemeinheit am Tier für erlaubt halten, wenn sie ihren Geldsack füllen hilft.

    Manfred Kyber

  8. Die Tränen der Frauen sind nichts anderes als der Schweiß ihrer Augen.

    Juvenal

  9. Rechtschaffenheit wird (von allen) gelobt und stirbt doch vor Kälte

    Juvenal

  10. Es ist schändlich, um des Lebens willen den Sinn des Lebens zu verlieren.

    Juvenal

  11. Viele Leute verwechseln schlechtes Management mit Schicksal.

    Kin Hubbard

  12. Wir vertreiben uns die Zeit so lange, bis sie uns vertreibt.

    August Pauly

  13. Das gehört auch zu den Wundern des Lebens, dass die Menschen das Größte, was sie besitzen, wieder vergessen können.

    August Pauly

  14. Was die Menschen Glück nennen, ist das Gemeinste am Leben, den Niederträchtigsten am leichtesten erreichbar.

    August Pauly

  15. Jede Zeit erkennt die Fehler ihrer Vorgängerin wie jeder Narr die Narrheit eines anderen, aber nicht seine eigene.

    August Pauly

  16. Mit den dicken Büchern geht es wie mit den dicken Leuten. Sie sehen stärker aus als sie sind.

    August Pauly

  17. Wenn der Verstand seine Rechnung abgeschlossen hat, setzt Empfindung die großen Zahlen ein, die er übersehen hat.

    August Pauly

  18. Die Köpfe mancher Menschen sind gebaut wie ihre Füße: vorne platt und in der Mitte hohl.

    August Pauly

  19. Auch an der Spitze der wissenschaftlichen Armee marschieren Tamboure, d.h. Leute niedrigen Grades, welche Lärm machen.

    August Pauly

  20. Für viele sind Kirchen nur Versicherungsgesellschaften gegen Unfälle im Jenseits.

    August Pauly