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Sprüche über Oberflächlichkeit

161 Sprüche — Seite 3

Wo nur der erste Eindruck zählt und Tiefe als Mühe empfunden wird, breitet sich Oberflächlichkeit aus. Sie begnügt sich mit Schein, schnellen Urteilen und leichter Wirkung und meidet alles, was Geduld, Ernst oder genaues Hinsehen verlangt. Deshalb steht dieses Thema für einen Mangel, der oft erst spät erkannt wird.

Ihr Problem ist nicht bloß fehlende Bildung, sondern fehlende Bereitschaft zur wirklichen Begegnung mit Menschen und Dingen. Oberflächlichkeit lässt vieles unberührt und verhindert gerade dadurch jene Erkenntnis, die nur in der Tiefe entsteht.

  1. Luxus treibt den Menschen zu keiner Tugend an - er erstickt meist alle besseren Gefühle in ihm.

    Friedrich der Große

  2. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  3. Der tiefe Denker hegt immer den Verdacht, dass er oberflächlich ist.

    Benjamin Disraeli

  4. Die Hälfte der Schwierigkeiten im Leben besteht darin, dass man zu schnell "Ja" und nicht schnell genug "Nein" sagt

    Joseph Billings

  5. Ein Zyniker sieht niemals eine gute Eigenschaft eines Menschen, wohl aber jede schlechte.

    Henry Ward Beecher

  6. Die größte Sünde gegen den menschlichen Geist ist, Dinge ohne Beweis zu glauben

    Thomas Henry Huxley

  7. Man muss sich sehr hüten, sich über einen Fehler geringschätzig hinwegzusetzen. Denn kein Feind siegt häufiger als der, den man verächtlich behandelt.

    Erasmus von Rotterdam

  8. Die Menschen gehen in die Ferne, um die Berggipfel zu betrachten, doch an sich selbst gehen sie vorbei

    Augustinus

  9. Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem

    John Galsworthy

  10. Mancher flieht die Menschen und merkt nicht, dass er vor sich selbst fliehen möchte.

    Peter Sirius

  11. Die Leute verderben ihre Angelegenheiten oft kurz vor deren Vollendung. Wer am Ende seiner Arbeit achtsam ist wie zu Beginn, der verdirbt nichts

    Laotse

  12. Was wir möchten, das glauben wir gern.

    Demosthenes

  13. Geld heilt die Krankheiten nicht, sondern nur die Symptome.

    John Steinbeck

  14. Wenn man Wunderbares betrachtet, ohne sich zu wundern, schwindet das Wunder von selbst.

  15. Nichts trocknet schneller als eine Träne

    Apollonius von Rhodos

  16. Die Menschen gehen viel zu nachlässig mit ihren Erinnerungen um. - Alle Erinnerung ist Gegenwart.

    Novalis

  17. Verglichen mit dem, was wir sein könnten, sind wir nur halb wach

    William James

  18. Die meisten Menschen arbeiten nicht an einer Aufgabe, sondern um sich zu beschäftigen und sich abzulenken.

    Nikolaus B. Enkelmann

  19. Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.

    Johann Gottfried Seume

  20. Witz ist Schaum an der Oberfläche, Humor die Perle aus der Tiefe

    Peter Sirius