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Sprüche über Recht

222 Sprüche — Seite 11

Wo Ansprüche geprüft und Grenzen gesetzt werden, betritt der Mensch den Bereich des Rechts. Es soll ordnen, schützen und Willkür begrenzen, bleibt aber immer darauf angewiesen, dass Gerechtigkeit und Gewissen nicht aus dem Blick geraten. Deshalb ist dieses Thema von großer gesellschaftlicher und moralischer Bedeutung.

Seine Stärke liegt in Verbindlichkeit, seine Grenze in der bloßen Form ohne innere Billigkeit. Recht schafft Rahmen und Sicherheit, doch es fordert zugleich die ständige Frage, ob das Zulässige auch dem Gerechten wirklich entspricht.

  1. Talent ist Verpflichtung, kein Recht.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  2. Alle politischen Fragen, alle Fragen des Rechts, sind im Grunde nur Machtfragen.

    August Bebel

  3. Der ist recht edel in der Welt, der Tugend liebt und nicht das Geld

  4. Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend

  5. Es muss Übertretungen geben, weil Richter da sind, und um Übertretungen zu schaffen, müssen wir Gesetze haben.

    Peter Hille

  6. Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine

  7. Beleidigungen sind die Gründe derjenigen, die unrecht haben.

    Jean-Jacques Rousseau

  8. Rache macht ein kleines Recht zu großem Unrecht.

  9. Der beste Beobachter und der tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.

    Henry Thomas Buckle

  10. Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, seine Kräfte ungebraucht zu lassen und durch fremde Kräfte zu leben.

    Johann Gottlieb Fichte

  11. Man hat unser Geschlecht mit allen Leichtfertigen bedacht und die Männer haben sich das Recht auf die wirklich wichtigen Eigenschaften vorbehalten.

    Ninon de Lenclos

  12. Wer den ersten Gedanken der Gerechtigkeit hatte, war ein göttlicher Mensch, aber noch göttlicher wird der sein, der ihn wirklich ausführt.

    Johann Gottfried Seume

  13. Der Wein kann mit Recht als das gesündeste und hygienischste Getränk bezeichnet werden.

    Louis Pasteur

  14. Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.

    Hedwig Dohm

  15. Begehren von Amt und Vorrecht ist Ehrgeiz.

    Thomas Hobbes

  16. Auch Rechtsanwälte, glaube ich, waren einst Kinder.

    Charles Lamb

  17. Das Jahrhundert der Flugzeuge hat ein Recht zu seiner eigenen Musik.

    Claude Debussy

  18. Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen

    John Reed

  19. Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.

    Georg Rollenhagen

  20. In so manchen Staaten sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich; vor dem Gesetz, nicht vor dem Gericht.

    Otto Weiss