Sprüche über Recht
222 Sprüche — Seite 5
Wo Ansprüche geprüft und Grenzen gesetzt werden, betritt der Mensch den Bereich des Rechts. Es soll ordnen, schützen und Willkür begrenzen, bleibt aber immer darauf angewiesen, dass Gerechtigkeit und Gewissen nicht aus dem Blick geraten. Deshalb ist dieses Thema von großer gesellschaftlicher und moralischer Bedeutung.
Seine Stärke liegt in Verbindlichkeit, seine Grenze in der bloßen Form ohne innere Billigkeit. Recht schafft Rahmen und Sicherheit, doch es fordert zugleich die ständige Frage, ob das Zulässige auch dem Gerechten wirklich entspricht.
Kleine Diebe hängt man an den Galgen, die großen an goldene Ketten
Advokaten und Soldaten sind des Teufels Spielkameraden.
Freundschaft und guter Wille macht kein Recht
Ich glaube, dass jedes Recht eine Verantwortung, jede Gelegenheit eine Aufgabe und jeder Besitz eine Verpflichtung auferlegt.
— John D. Rockefeller
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
— Arthur Schopenhauer
Recht ist es, vom Feind zu lernen.
— Ovid
Zuweilen ist's ein Unglück, recht zu haben
— Sophokles
Der grösste Feind des Rechtes ist das Vorrecht.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Betrachten sie mich nicht als ihren Chef, sondern als guten Freund, der immer recht hat.
Zum Geburtstag recht viel Glück, immer vorwärts, nie zurück, wenig Arbeit und recht viel Geld, große Reisen in die Welt, jeden Tag gesund sich fühlen, sechs Richtige im Lotto spielen, ab und zu …
Ein kleiner Dieb an Galgen muss, von großen nimmt man Pfenningsbuß
Das größte ist das Alphabet, denn alle Weisheit steckt darin. Aber nur der erkennt den Sinn, der’s recht zusammenzusetzen versteht.
— Franz Emanuel August Geibel
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit
— Mark Twain
Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden.
Frauen können sehr scharfsinnig werden, wenn sie unrecht haben
— Arthur Rubinstein
In eigener Sache ist man immer der mildeste Richter
Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.
Wenn man mit einer jungen Dame vom Wetter redet, vermutet sie, dass man etwas ganz anderes im Sinn hat. Und meistens hat sie damit Recht!
— Oscar Wilde
Geld vor - Recht nach.
Wer Rüben will recht gut und zart, der sä' sie an Maria Himmelfahrt.