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Sprüche über Recht

222 Sprüche — Seite 12

Wo Ansprüche geprüft und Grenzen gesetzt werden, betritt der Mensch den Bereich des Rechts. Es soll ordnen, schützen und Willkür begrenzen, bleibt aber immer darauf angewiesen, dass Gerechtigkeit und Gewissen nicht aus dem Blick geraten. Deshalb ist dieses Thema von großer gesellschaftlicher und moralischer Bedeutung.

Seine Stärke liegt in Verbindlichkeit, seine Grenze in der bloßen Form ohne innere Billigkeit. Recht schafft Rahmen und Sicherheit, doch es fordert zugleich die ständige Frage, ob das Zulässige auch dem Gerechten wirklich entspricht.

  1. Oft ist bei Konflikten der eine Teil formell im Recht, der andere bloß tatsächlich.

    Otto Weiss

  2. Geld, Gewalt und Herrengunst zerbricht Ehre, Recht und alle Kunst.

    Georg Rollenhagen

  3. Es ist bedauerlich, dass man unter den Menschenrechten das Recht vergessen hat, sich selbst zu widersprechen.

    Charles Baudelaire

  4. Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.

    Bernhard Freidank

  5. Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  6. Das Gefühl des Rechts macht groß, edel, frei, nachsichtig – Rechte haben macht egoistisch, misstrauisch und unduldsam. Dies zeigt sich in allen staatlichen und privaten Verhältnissen, in der Familie, …

    Fanny Lewald

  7. Der Reichtum ist entsittlichend, sobald er seine Besitzer gewöhnt, jede Art von Überfluss und Luxus, selbst den unvernünftigsten, als eine ihnen unentbehrliche Notwendigkeit, ja als ein ihnen zustehen …

    Fanny Lewald

  8. Jedes menschliche Wesen hat Anspruch auf eine Erziehung, die es fähig macht, auf sich selbst zu ruhen.

    Malwida von Meysenbug

  9. Freiheit der individuellen Überzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.

    Malwida von Meysenbug

  10. Was ist es doch Schönes und Heiliges um das Recht und wie schmutzig und verworren sind die Wege zu ihm!

    August Pauly

  11. Unwissenheit erleichtert das Urteilen.

    August Pauly

  12. Für einen Arzt und einen Richter ist es schwer, kein Verächter der Menschen zu werden.

    Theresa Keiter

  13. Freie Selbstbestimmung ist das königliche Vorrecht des Geistes.

    Friedrich Paulsen

  14. Ein unverbrüchliches Gesetz ist die Vernunft; wer sich ihr entzieht, verletzt die Humanität, mithin die heiligsten Menschenrechte.

    Heinrich Martin

  15. Manche Leute haben nicht das Recht, recht zu haben. Denn jeder muss erst den gesamten Bildungsweg zurücklegen.

    Walter Calé

  16. Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.

  17. Was man nicht kann ändern, das muss man lassen schlendern.

  18. Was einem zu weit ist, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht

  19. Es geht nicht wie bei der Äpfelfrau, dass man sich den Dicksten heraussucht

  20. Kleine Diebe hängt man ins Feld, die großen ins Geld.