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Sprüche über Tod

353 Sprüche — Seite 16

Kein Gedanke stellt das Leben so endgültig in Frage wie der Tod. Er markiert Grenze und Geheimnis zugleich, nimmt Gewissheiten fort und zwingt dazu, über Endlichkeit, Sinn und das Bleibende nachzudenken. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und ältesten Gegenständen menschlicher Besinnung.

Seine Schwere liegt nicht nur im Ende selbst, sondern auch in dem, was er im Leben vorauswirft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Furcht, Würde, Abschied und Transzendenz und zeigen, wie eng Todesgedanke und Lebensdeutung miteinander verbunden sind.

  1. In dieser Welt gibt es nichts sichereres als den Tod und die Steuern.

    Benjamin Franklin

  2. Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.

    Wolfgang Amadeus Mozart

  3. Wo Aas ist, da sammeln sich die Adler.

  4. Viel Säcke sind des Esels Tod.

  5. Stirbt der Fuchs, so gilt der Balg.

  6. Besser ein lebender Hund als ein toter Löwe.

  7. Tote Hunde beißen nicht.

  8. Der Katzen Scherz ist der Mäuse Tod.

  9. Tote Katzen beißen auch die Mäus.

  10. Wen die Liebe kitzelt, dem ist der Tod nicht verhaßter als Aufschub.

  11. Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.

  12. Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart.

  13. Den toten Löwen kann jeder Hase an der Mähne zupfen.

  14. Wenn die Mücke ein Hühnerei legen will, ist's ihr Tod.

  15. Das Pferd stirbt oft, eh das Gras wächst.

  16. Es stirbt keine Sau ob einem unsauberen Troge.

  17. Wird einer früh vom Tod betroffen, heißt´s gleich, der hat sich tot gesoffen. Ist´s einer von den guten Alten, dann heißt´s gleich: Den hat der Wein erhalten.

  18. Gott hat uns aus der Tiefe seines Herzens für eine Weile ins Leben gerufen und nimmt uns danach wieder in seinen ewigen Schoß zurück.

  19. Sich abschließen heißt sich einmauern, und sich einmauern ist Tod.

    Theodor Fontane

  20. Erst der Tod un die letzten Minuten, Stunden und Jahre geben dem Leben Sinn.

    Leo Tolstoi