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Sprüche über Tod

353 Sprüche — Seite 6

Kein Gedanke stellt das Leben so endgültig in Frage wie der Tod. Er markiert Grenze und Geheimnis zugleich, nimmt Gewissheiten fort und zwingt dazu, über Endlichkeit, Sinn und das Bleibende nachzudenken. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten und ältesten Gegenständen menschlicher Besinnung.

Seine Schwere liegt nicht nur im Ende selbst, sondern auch in dem, was er im Leben vorauswirft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Furcht, Würde, Abschied und Transzendenz und zeigen, wie eng Todesgedanke und Lebensdeutung miteinander verbunden sind.

  1. Dein Leben war ein großes Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen, war wie ein heller Sommermorgen - und dann ein stilles Von-uns-Gehn.

  2. Die Heiterkeit und der Lebensmut unserer Jugend beruht zum Teil darauf, dass wir, bergauf gehend, den Tod nicht sehen, weil er am Fuß der anderen Seite des Berges liegt.

    Arthur Schopenhauer

  3. Eines Tages werden wir wissen, dass der Tod uns nie das rauben kann, was unsre Seele durch dich gewonnen hat.

  4. Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.

    Jean de la Bruyère

  5. Für den Dahingeschiedenen bedeutet der Tod Frieden, die Gewissheit ewiger Glückseligkeit, unwandelbare Geborgenheit.

    Charles de Foucauld

  6. Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer.

    Friedrich von Schiller

  7. Mit jedem Menschen stirbt eine Welt, und mit dir stirbt mehr als nur eine.

  8. Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe

  9. Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und …

    Rainer Maria Rilke

  10. Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel.

    Jean de la Bruyère

  11. Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts. Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit. Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang, jeder muss alleine gehen s …

  12. Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!

    Karl Spitzweg

  13. Alle Tragödien beendet der Tod, alle Komödien die Ehe

    Lord Byron

  14. Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind; unsterblich, wo wir lieben.

    Karl Theodor Jaspers

  15. Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.

  16. Für alles gibt es eine Arznei ausser gegen Tod und Steuern

  17. Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.

    Carl Leberecht Immermann

  18. Ich fürchte den Tod nicht; was ich in Gottes Auge gelte, weiß ich; ich bin ein armer Sünder, nur das Verdienst meines Erlösers wird mir die ewige Seligkeit erwerben.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  19. Gleichheit beginnt im Grabe

  20. Wunderbare Verwandlung. Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden. Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat. Doch atmest du auf und legst das Rechte still und getrost in stärkere Han …

    Dietrich Bonhoeffer