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Sprüche über Trauer

421 Sprüche — Seite 7

Wenn etwas oder jemand Unersetzliches fehlt, findet die Trauer ihren stillen und schweren Platz im Leben. Sie ist nicht bloß Schmerz, sondern auch Ausdruck von Liebe, Bindung und der Unmöglichkeit, einen Verlust einfach hinzunehmen. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Formen menschlicher Wahrhaftigkeit.

In ihr zeigt sich, dass das Herz länger erinnert, als der Alltag es wahrhaben möchte. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Tränen und innerer Leere und geben jener empfindsamen Arbeit der Seele eine eindringliche Sprache.

  1. Eines Tages werden wir wissen, dass der Tod uns nie das rauben kann, was unsre Seele durch dich gewonnen hat.

  2. Für den Dahingeschiedenen bedeutet der Tod Frieden, die Gewissheit ewiger Glückseligkeit, unwandelbare Geborgenheit.

    Charles de Foucauld

  3. Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe

  4. Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.

    Jean de la Bruyère

  5. Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.

    Baruch de Spinoza

  6. Mit jedem Menschen stirbt eine Welt, und mit dir stirbt mehr als nur eine.

  7. Nur der ist arm, der die kahlen Wände seines Herzens nicht schmücken kann mit Bildern schöner Erinnerungen

    Johann Nepomuk Nestroy

  8. Leben? Wohl dem, dem es spendet Arbeit, Freunde, täglich Brot. Doch das Beste, was es sendet, ist das Wissen, dass es endet, ist der Ausgang, ist der Tod.

    Theodor Fontane

  9. Dein Leben war ein großes Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen, war wie ein heller Sommermorgen - und dann ein stilles Von-uns-Gehn.

  10. Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und …

    Rainer Maria Rilke

  11. Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts. Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit. Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang, jeder muss alleine gehen s …

  12. Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.

  13. Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.

    Edward Young

  14. Obwohl ich dir die Ruhe gönne, ist voller Trauer mein Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war für mich der größte Schmerz.

  15. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Obwohl ich dir die Ruhe gönne, ist voller Trauer mein Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war für mich der größte Schmerz.

  17. Wunderbare Verwandlung. Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden. Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat. Doch atmest du auf und legst das Rechte still und getrost in stärkere Han …

    Dietrich Bonhoeffer

  18. Alles auf Erden hat seine Zeit, Frühling und Winter, Freude und Leid

  19. Das Sichtbare ist vergangen - es bleibt nur die Liebe und Erinnerung

  20. Unser Schmetterling lernt fliegen. Es tut so weh.