gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Verlust

469 Sprüche — Seite 4

Nichts macht die Endlichkeit des Lebens so spürbar wie der Verlust. Ob ein Mensch, eine Gewissheit, eine Heimat oder eine Hoffnung schwindet, immer bleibt eine Lücke zurück, die nicht einfach mit Worten geschlossen werden kann. Darum gehört dieses Thema zu den schwersten und zugleich wahrhaftigsten Erfahrungen des Menschseins.

Seine Tiefe liegt darin, dass Verlust nicht nur nimmt, sondern auch den Blick auf das Kostbare schärft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Leere und Erinnerung und geben jenem Schmerz Ausdruck, der noch lange nach dem Ereignis weiterwirkt.

  1. Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise, schwindet hin, was prahlt und prunkt, schwindet Hoffen, Hassen, Lieben und ist nichts in Sicht geblieben, als der letzte dunkle Punkt.

    Theodor Fontane

  2. Der Schlaf ist ein Dieb, der uns die Hälfte unseres Lebens stiehlt.

  3. Es ist fast immer der Fehler des Liebenden, es nicht zu bemerken, wenn man aufhört, ihn zu lieben.

    François de la Rochefoucauld

  4. Adam verlor das Paradies nur deshalb, weil es ihm geschenkt wurde.

    Christian Friedrich Hebbel

  5. Vielleicht müssen wir alle ein wenig ärmer werden, damit wir reicher werden.

    Horaz

  6. Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegun …

    Baruch de Spinoza

  7. Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.

    Rabindranath Tagore

  8. Ein Mensch kann sich durch seine Zunge zerstören.

  9. Satire ist Humor, der die Geduld verloren hat.

    Kurt Tucholsky

  10. Wer Tiere quält ist unbeseelt, weil Gottes guter Geist ihm fehlt

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.

    Albert Schweitzer

  12. Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich am schnellsten zurück.

  13. Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.

    Honoré de Balzac

  14. Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben.

    Laotse

  15. Wenn ein Künstler seine herrlichen Gaben versäuft und verludert, nennt man's geniales Leben, der Schreiner, der seinen Hobel vertrinkt, ist dagegen ein Lump.

    Emil Gött

  16. Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.

  17. Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

    Otto von Bismarck

  18. wer nicht verlieren kann, verdient auch nicht zu gewinnen

    John F. Kennedy

  19. Das Leben hat nur einen wirklichen Charme: Das Spiel. Aber wenn es einem gleichgültig ist, zu verlieren oder zu gewinnen?

    Charles Baudelaire

  20. Wer besitzt, der lerne verlieren, wer im Glück ist, lerne Schmerz.

    Friedrich von Schiller