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Sprüche über Verlust

469 Sprüche — Seite 7

Nichts macht die Endlichkeit des Lebens so spürbar wie der Verlust. Ob ein Mensch, eine Gewissheit, eine Heimat oder eine Hoffnung schwindet, immer bleibt eine Lücke zurück, die nicht einfach mit Worten geschlossen werden kann. Darum gehört dieses Thema zu den schwersten und zugleich wahrhaftigsten Erfahrungen des Menschseins.

Seine Tiefe liegt darin, dass Verlust nicht nur nimmt, sondern auch den Blick auf das Kostbare schärft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Leere und Erinnerung und geben jenem Schmerz Ausdruck, der noch lange nach dem Ereignis weiterwirkt.

  1. Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.

    Else Pannek

  2. Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.

  3. Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.

    Samuel Johnson

  4. Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vielleicht die Furcht vor dem Machtverlust.

    John Steinbeck

  5. Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.

    Christian Friedrich Hebbel

  6. Wer vor dem Richter weint, verliert seine Zähren.

  7. Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.

    Frank Wedekind

  8. Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.

    Samuel Butler

  9. Der Mensch ist verloren, der sich für ein Genie hält.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Verliere keine Zeit mit unwichtigen Angelegenheiten. Lerne, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.

  11. Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.

    Theodor Fontane

  12. Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.

    Henry Ward Beecher

  13. Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.

    Guy de Maupassant

  14. Wenn man seine Gesundheit durch ein zügelloses Leben verdorben hat, will man sie durch Arzneimittel wiederherstellen.

    Jean-Jacques Rousseau

  15. Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert.

    Robert Musil

  16. Nicht einmal ein Narr verkauft mit Verlust, um den Leuten zu gefallen.

  17. Ein guter Name geht in Augenblicken verloren; ein schlechter wird in Jahren nicht zu einem guten.

    Jeremias Gotthelf

  18. Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.

    John Steinbeck

  19. Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zuviel gewinnen möchte.

    Jean de La Fontaine

  20. Wer seine Bequemlichkeit für die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafür dankt

    Nicolaus Machiavelli