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Sprüche über Verlust

469 Sprüche — Seite 6

Nichts macht die Endlichkeit des Lebens so spürbar wie der Verlust. Ob ein Mensch, eine Gewissheit, eine Heimat oder eine Hoffnung schwindet, immer bleibt eine Lücke zurück, die nicht einfach mit Worten geschlossen werden kann. Darum gehört dieses Thema zu den schwersten und zugleich wahrhaftigsten Erfahrungen des Menschseins.

Seine Tiefe liegt darin, dass Verlust nicht nur nimmt, sondern auch den Blick auf das Kostbare schärft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Leere und Erinnerung und geben jenem Schmerz Ausdruck, der noch lange nach dem Ereignis weiterwirkt.

  1. Wahre Liebe beginnt erst nach dem Verlust sämtlicher Illusionen und zaubert doch neue hervor.

    Martin Kessel

  2. Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.

    Leopold von Ranke

  3. Ruhe zieht das Leben an. Unruhe verscheucht es; Gott hält sich mäuschenstill, darum bewegt sich die Welt um ihn.

    Gottfried Keller

  4. Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.

    Seneca

  5. Wer gewinnen kann, ist Sieger über andere. Wer verlieren kann, ist Sieger über sich selbst.

    Rainer Haak

  6. Ein Freund ist schwer zu finden und leicht zu verlieren.

  7. Manches Vergnügen besteht darin, dass man mit Vergnügen darauf verzichtet.

    Peter Rosegger

  8. Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken.

    Francois Rabelais

  9. Der Egoismus stellt sich als bester Freund vor und verscheucht dir alle Freunde.

    Eleonore van der Straten-Sternberg

  10. Übel gewonnen - übel zerronnen.

  11. Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.

    Emil Gött

  12. Die Gesundheit ist wie das Salz: Man bemerkt nur, wenn es fehlt.

  13. Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.

    Annette von Droste-Hülshoff

  14. Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.

    Jean de la Bruyère

  15. Je weniger Verstand einer hat, umso weniger merkt er den Mangel.

  16. Auf das Schöne, das keine Freude bringt, verzichte ich gern und verachte auch seine törichten Anbeter.

    Epikur

  17. Zerstören geht schnell, aber das Bauen langsam.

  18. Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und …

    Rainer Maria Rilke

  19. Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.

    José Ortega y Gasset

  20. Wenn man seine Gesundheit durch ein zügelloses Leben verdorben hat, will man sie durch Arzneimittel wiederherstellen.

    Jean-Jacques Rousseau