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Sprüche über Würde

172 Sprüche — Seite 5

Würde bezeichnet jenen inneren Wert, der einem Menschen nicht erst durch Erfolg, Stellung oder Zustimmung verliehen werden muss. Sie zeigt sich in Haltung, Selbstachtung und dem stillen Bewusstsein, auch unter Druck nicht beliebig zu werden. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Grundlagen menschlicher Größe.

Besonders sichtbar wird Würde dort, wo jemand nicht durch äußeren Glanz, sondern durch Standhaftigkeit und Maß beeindruckt. Sie bewährt sich in Niederlagen ebenso wie in Anerkennung und verlangt, dass das Eigene nicht unter dem Blick anderer preisgegeben wird.

  1. Sklavische Hingabe an die Launen des Schicksals ist eines denkenden Menschen unwürdig.

    Heinrich von Kleist

  2. Gute Arbeit wird durch ein stärkendes Umfeld gefördert. Würdelose Behandlung untergräbt sie.

    Else Pannek

  3. Takt und Würde lehrt das eigene Herz, nicht der Tanzmeister

    Fjodor M. Dostojewski

  4. Wer seine Freunde zu Gast hat und sich in keiner Weise persönlich um das Mahl kümmert, das für sie bereitet wird, ist unwürdig, Freunde zu haben.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  5. Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.

    Immanuel Kant

  6. Schöne Mädchen geben ihren schlecht behandelten Liebhabern oft durch hässliche oder unwürdige Ehemänner eine späte, ausreichende Genugtuung.

    Jean de la Bruyère

  7. Es ist leicht, ein Werk zu kritisieren, aber es ist schwer, es zu würdigen.

    Marquis de Vauvenargues

  8. Man muss einen Fehler mit Anmut rügen, und mit Würde bekennen.

    Friedrich von Schiller

  9. Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage

    David Lloyd George

  10. Wer tugendhaft lebt und handelt, der legt seinen Adel an den Tag.

    Giovanni Boccaccio

  11. Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leisten würde.

    François de la Rochefoucauld

  12. Einen Dummkopf zu betrügen, ist eine Handlung, die eines Menschen von Geist würdig ist.

    Giacomo Casanova

  13. Der Begleiter des Ruhms ist der Neid

    Cornelius Nepos

  14. Das Wichtigste im Leben ist halt doch, dass man sich eines guten Rufes erfreut. Dann kann man sich leisten, was man will!

    Don Bosco

  15. Es ist keine Ehre von einem Narren gelobt zu werden

    Konfuzius

  16. Würde bringt Bürde

  17. Offenbar ist der Mensch zum Denken bestimmt - das ist seine Würde und Größe, seine Pflicht aber ist es, richtig zu denken.

    Blaise Pascal

  18. Es ist nicht leicht, Glück mit Anstand zu tragen.

  19. Armut schändet nicht - ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen, aber keiner im Herzen.

    August von Kotzebue

  20. Ein Charakter ist wie ein Baum und der gute Ruf wie sein Schatten

    Abraham Lincoln