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Sprüche über Wille

199 Sprüche — Seite 3

Was Menschen trotz Widerstand, Müdigkeit oder Unsicherheit weitergehen lässt, entspringt oft dem Willen. Er bündelt Entschlusskraft und Richtung und verwandelt bloße Absicht in beharrliches Handeln. Deshalb gehört dieses Thema zu den grundlegenden Kräften jeder Veränderung und jeder Leistung.

Seine eigentliche Größe zeigt sich nicht im Trotz, sondern in der Ausdauer, mit der ein Ziel gegen Hindernisse festgehalten wird. Wille braucht Klarheit und Maß, damit aus Energie nicht bloßer Starrsinn wird.

  1. Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen

    Mahatma Gandhi

  2. Ein Charakter ist ein vollständig gebildeter Wille.

    Novalis

  3. Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann, ist ein Gänschen; die Frau, die ihn nicht beeinflussen will - eine Heilige.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Die Erziehung hat den Zweck, den Menschen zu einem selbständigen Wesen zu machen, das heißt zu einem Wesen von freiem Willen.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  5. An Scheidungsgründen fehlt es nie, wenn nur der gute Wille da ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  6. Des Mannes Glück heißt "ich will", das Glück der Frau "er will".

    Friedrich Nietzsche

  7. Wie viele Male schaut der Wille durch's Fenster, ehe die Tat durch's Tor geht.

    Erasmus von Rotterdam

  8. Sowie man etwas gutes tun will, kann man sicher sein, Feinde zu finden.

    Voltaire

  9. Die Krankheit ist ein Hindernis für den Körper, nicht für den Willen, sofern dieser es nicht selbst so will.

    Epiktet

  10. Tiefste Gemeinschaft kommt aus einem gemeinsamen Wollen. Das Wollen ist das Elementarste in unserem Wesen

    Albert Schweitzer

  11. Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zuviel gewinnen möchte.

    Jean de La Fontaine

  12. Ein Hund versteht unsern Willen, weil wir aufrichtig sind mit ihm.

    Bettina von Arnim

  13. Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Begangene Fehler zu betrauern ist zu nichts nütze

    August von Platen

  14. Dass du nicht kannst, sei dir vergeben, doch nimmermehr, dass du nicht willst.

    Henrik Johan Ibsen

  15. Der Wille nämlich ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.

    Katharina von Siena

  16. Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch.

    Philip Chesterfield

  17. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  18. Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.

    Else Pannek

  19. " Was will ich?" fragt der Verstand. " Worauf kommt es an?" fragt die Urteilskraft. " Was kommt dabei heraus?" fragt die Vernunft

    Immanuel Kant

  20. Wenn man seine Gesundheit durch ein zügelloses Leben verdorben hat, will man sie durch Arzneimittel wiederherstellen.

    Jean-Jacques Rousseau