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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 7

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Auf tausend Menschen, die bereit sind, etwas Großes zu tun, kommt einer, der bereit ist, etwas Kleines zu tun.

    George McDonald

  2. Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.

    Wilhelm von Humboldt

  3. Dem Faulpelz geht die Arbeit von der Hand wie das Pech von der Wand

  4. Alles tun zu seiner Zeit! Sonntagsarbeit nicht gedeiht.

  5. Es ist ein schlechter Arbeitsmann, der nicht vom Handwerk reden kann.

  6. Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn's anders kommt, als wie er denkt.

    Wilhelm Busch

  7. Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt - er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.

    Henry Ford

  8. Man muss schmieden, solange das Eisen noch heiß ist.

  9. O, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.

    George Bernard Shaw

  10. Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.

  11. Pünktlichkeit ist die Seele des Geschäfts.

    Thomas Chandler Haliburton

  12. Auf Angst und Schweiß folgt Ruh und Preis.

    Abraham a Sancta Clara

  13. Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied

  15. Ein reizbarer Mensch gleicht einem verkehrt eingerollten Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.

    Albert Schweitzer

  16. Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt

    Friedrich von Schiller

  17. Leicht kommt man an das Bildermalen, doch schwer an Leute, die's bezahlen.

    Wilhelm Busch

  18. Arbeit ist das Unkraut auf der Wiese des Lebens.

  19. Ich wünsche dir, dass du deinen Tag lächelnd beginnen kannst, in froher Erwartung all der vielfältigen Aufgaben, die auf dich warten und all der Begegnungen, die dir geschenkt werden; dass du aber a …

  20. Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, dass er uns den Segen des Müßiggangs genommen und uns dafür den Fluch der Arbeit gewonnen hat.

    Mark Twain

  21. Handle wie einer, der denkt - denke wie einer, der handelt

    Henry Ford

  22. Für welches Tier wird am meisten gearbeitet? Für die Katz!

  23. In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.

    Friedrich Engels

  24. Wer zum Essen nichts ist, der taugt zur Arbeit zweimal nichts.

  25. Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.

    Victor-Marie Hugo

  26. Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen

    Wilhelm von Humboldt

  27. Trägheit will gern langsam sein, Armut holt sie bald auch ein.

  28. Der Beruf ist der Weg, das Individuum auf eine Weise, die der Gesamtheit dient, vom Leben zum Tod zu bringen.

    Emil Gött

  29. Arbeit: der Fluch der trinkenden Klassen.

    Oscar Wilde

  30. Drückt uns oft die Sorge bleiern in des Tagwerks schwerem Gang, lasst uns froh am Abend feiern, denn das Leben währt nicht lang!

    Friedrich von Bodenstedt

  31. Arbeitswut: Eine schwer erklärbare psychische Störung, die mit einer Tasse Kaffee und einer gemütlichen Plauderei überwunden werden kann.

  32. Der Historiker ist ein rückwärts gekehrter Prophet.

  33. Wo die Würstchen an die Macht kommen, wird der Senf rationiert.

  34. Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?

    Friedrich von Schiller

  35. Chirurgen tragen Gummihandschuhe, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.

  36. Beamte sind die Träger der Nation. Einer träger als der andere.

  37. Heute ist wieder Montag, aber glücklicherweise der einzige in dieser Woche.

  38. Ich arbeite nach dem Prinzip, dass man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann.

    John D. Rockefeller

  39. Die Lücke , die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen.

  40. Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen soll.

    Wilhelm Busch

  41. Die größten Aufgaben, die das Leben stellt, werden nicht nur durch Arbeit und Fleiß gelöst, sondern es muß eine Lust hinzukommen, die diese Arbeit zwingend macht.

    Ernst Thälmann

  42. Nicht auf seine Leut' aufpassen, heisst, den Geldsack offen lassen.

  43. Es gibt nichts, worunter das Arbeitsklima so leidet, wie unter ständiger Arbeit

  44. Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.

  45. Ein schlechtes Gedächtnis ist oft Voraussetzung für eine gute Karriere

  46. Wer einen Computer hat braucht keine Feinde mehr.

  47. Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten aber sehr.

  48. Wenn der Dreck Mist wird, will er gefahren sein

  49. Gezwungen trägt der Esel Säcke - ledig tät er keinen Schritt!

  50. Man soll das Eisen schmieden, weil es heiß ist

  51. Kühler Mai - eine alte Regel - beschert viel Arbeit für Kelter und Flegel.

  52. Lernt einsehen, daß man bei Entschlüssen mit der Tat anfangen muß

    Franz Grillparzer

  53. Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.

    Heinrich von Treitschke

  54. Wenn andere sich abmühen, tun manche so, als ob sie die Arbeit leisteten

    Aesop

  55. Der Beruf, den sie sich gewählt oder der ihnen geworden ist, ist die fortdauernde Schule der Menschen: sie werden, was sie tun.

    Wilhelm Schulz

  56. Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert.

  57. Was man so manchem übelnimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

    Otto Weiss

  58. Wenn Amtsgeheimnisse gelüftet werden, gibt es Stunk.

    Joachim Ringelnatz

  59. Die Arbeit auf dem Rücken trägt den Lohn, wie man zu sagen pflegt.

  60. Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg