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Sprüche über Arbeit

971 Sprüche — Seite 6

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind. Die Sprüche über Arbeit handeln von Fleiß und Berufung, von Last und Erfüllung und von jener stillen Würde, die entsteht, wenn aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst.

  1. In jede Arbeit ist etwas Unbezahlbares eingeschlossen, das eine Befriedigung spendet, die in sich selber ruht.

    Friedrich Georg Jünger

  2. Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.

    William Somerset Maugham

  3. Wenn man die Kleider auszieht, soll man auch die Sorgen ausziehen.

  4. Einzig um zu Besitz zu kommen bringt sich der Mensch durch Arbeit ins Grab

    Oscar Wilde

  5. Solange ich gekonnt, habe ich gearbeitet, wird’s Feierabend früher als gedacht, nun, in Gottes Namen.

    Adolph Kolping

  6. Wenn die Arbeit ein Vergnügen ist, wird das Leben zur Freude.

    Maxim Gorki

  7. Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.

    Immanuel Kant

  8. Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen.

  9. Dem Arbeiter, der kein Brot hat, ist es ganz einerlei, nach welcher Definition er verhungert.

    Daniel Spitzer

  10. Arbeit macht das Leben süß, macht es nie zur Last, der nur hat Bekümmernis, der die Arbeit hasst.

  11. Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

    Otto von Bismarck

  12. Prahl nicht heute: Morgen will dieses oder jenes ich tun. Schweige doch bis morgen, sage dann: Dies tat ich nun!

    Friedrich Rückert

  13. Kennst du den Unterschied zwischen Schaffenden und Genießenden? Genießende glauben, dem Baum liege es an der Frucht; die Schaffenden wissen, dass es ihm am Samen lag.

    Friedrich Nietzsche

  14. Solange der Künstler arbeitet, um ein reicher Mann zu werden, wird er immer ein armseliger Künstler bleiben.

    Michelangelo

  15. Menschen von Genie zeichnen sich in ihrem Beruf nicht aus, weil sie darin arbeiten, sondern sie arbeiten darin, weil sie sich auszeichnen.

    William Hazlitt

  16. Wer einen Tag vollendet hat in irgendeinem Tagewerk, der hat einen Acker bestellt für die Ewigkeit

    Gottfried Keller

  17. Wenn ein überhäufter Schreibtisch ein Zeichen für einen überhäuften Geist ist - was zeigt dann ein leerer Schreibtisch?

  18. Eines Arbeiters Lohn kommt zur Tür herein und verschwindet im Kamin.

  19. Den Feierabend muss man am Morgen suchen.

  20. Keine Arbeit im Dienste der Forschung ist nutzlos, selbst dann nicht, wenn sie von falschen Voraussetzungen ausgeht.

    Fridtjof Nansen