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Sprüche über Arbeit

971 Sprüche — Seite 50

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind. Die Sprüche über Arbeit handeln von Fleiß und Berufung, von Last und Erfüllung und von jener stillen Würde, die entsteht, wenn aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst.

  1. Die Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeigersinn hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird.

    John Steinbeck

  2. Der Schüler hält seine Arbeit für schwer, doch sie bedeutet nur Wagen zu sein, wo der Lehrer Pferd sein muss.

    August Strindberg

  3. Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.

    Horaz

  4. Das Zubehör eines Sängers: Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

    Enrico Caruso

  5. Warum hat Gott den Menschen das Gefühl der Schamhaftigkeit eingeflößt? Damit der Schneider leben kann.

    Georg Büchner

  6. Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast.

  7. Zwischen Wissen und Schaffen liegt eine ungeheure Kluft, über die sich oft erst nach harten Kämpfen eine vermittelnde Brücke aufbaut

    Robert Schumann

  8. Vor Feuersglut, vor Wassernot mag sicher fort der Erdball rücken. Wenn noch ein Untergang ihm droht, so wird er in Papier ersticken.

    Gottfried August Bürger

  9. Wer sich beständig ausschlussweise mit den Büchern beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren.

    Johann Gottfried Seume

  10. Die meisten Führungskräfte zögern, ihre Leute mit dem Ball laufen zu lassen. Aber es ist erstaunlich, wie schnell ein informierter und motivierter Mensch laufen kann.

    Walter Scheel

  11. Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten.

    Adam Smith

  12. Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens . Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.

    Louis Pasteur

  13. Alles auf einmal tun zu wollen zerstört alles auf einmal.

    Georg Christoph Lichtenberg

  14. Die Arbeit ist die zuverlässigste Seligkeit der Erde.

    Ernst Wiechert

  15. Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe!

    Lukian

  16. Ein Mann mir regelmäßiger Tätigkeit sieht wenig von der normalen Tageswelt.

    John Steinbeck

  17. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  18. Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.

    Jack London

  19. Sorgen, das sind schlimme Gäste, kleben zähe, sitzen feste. Musst ihnen nur hurtig den Rücken drehn! Wenn sie dich bei der Arbeit sehn, bleibt ihnen nichts übrig, als weiterzugehn.

    Otto Julius Bierbaum

  20. Jede Rede scheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt.

    Demosthenes