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Sprüche über Arbeit

971 Sprüche — Seite 24

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind. Die Sprüche über Arbeit handeln von Fleiß und Berufung, von Last und Erfüllung und von jener stillen Würde, die entsteht, wenn aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst.

  1. Der Beruf, den sie sich gewählt oder der ihnen geworden ist, ist die fortdauernde Schule der Menschen: sie werden, was sie tun.

    Wilhelm Schulz

  2. Es gibt nichts, worunter das Arbeitsklima so leidet, wie unter ständiger Arbeit

  3. Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  4. Lernt einsehen, daß man bei Entschlüssen mit der Tat anfangen muß

    Franz Grillparzer

  5. Liebe alles, was dich davon trägt, z. B. Kamele und Pferde

  6. Wenn der Dreck Mist wird, will er gefahren sein

  7. Arbeit gewinnt Feuer aus Steinen.

  8. Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

    John Steinbeck

  9. Wenn andere sich abmühen, tun manche so, als ob sie die Arbeit leisteten

    Aesop

  10. Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.

    Heinrich von Treitschke

  11. Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert.

  12. Was man so manchem übelnimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

    Otto Weiss

  13. Die Arbeit auf dem Rücken trägt den Lohn, wie man zu sagen pflegt.

  14. Man muss schon ganz schön tief graben, um jemanden zu finden, der langsamer ist als du!

  15. Die Angst vor der Langeweile ist die einzige Entschuldigung für die Arbeit.

    Jules Renard

  16. Der Architekt ist hochverehrlich, obschon die Kosten oft beschwerlich.

    Wilhelm Busch

  17. Grad zu den frühen Morgenzügen kommt man am leichtesten zu spät.

    Wilhelm Busch

  18. Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  19. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  20. Die Pflichterfüllung eines Beamten ist mit seiner Anwesenheit erschöpft.