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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 9

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Die Not kann den Schmied lehren, Stiefel zu nähen.

  2. Der Christus der Liebe, voll der Gnade des Vaters, möge mich heute bei der Arbeit zum Guten anleiten - wo ich auch bin.

  3. Der Mensch lebt von der Arbeit. Je besser er sie macht, um so besser wird er von ihr leben.

    Anatole France

  4. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  5. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul

  6. Arbeite nie vor dem Frühstück; musst du vor dem Frühstück arbeiten, iss erst dein Frühstück.

    Joseph Billings

  7. Der Wert der menschlichen Arbeit wächst mit der Weite des Wirtschaftsgebietes. Wir müssen uns mit aller Macht aus der Isolierung lösen.

    Ludwig Erhard

  8. Wer selbst nichts zu tun hat, macht anderen die meiste Arbeit.

  9. Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht.

    Karel Capek

  10. Arbeit ist das beste Heilmittel für alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat - ehrliche Arbeit

    Thomas Carlyle

  11. Auf dieser Welt halte ich zwei Beschäftigungen für besonders nutzlos: Laubsägearbeiten und die Fotografie.

    Anton Tschechow

  12. Folge der Arbeit und lass dich nicht von ihr verfolgen.

  13. Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue

    Carl Ludwig Schleich

  14. Es gibt gewisse Dinge, wo ein Frauenzimmer immer schärfer sieht als hundert Augen der Mannesperson

    Gotthold Ephraim Lessing

  15. Der eine hat die Mühe, der andre hat die Brühe.

  16. Die Kinder sind unsere Richter von morgen, sind die Kritiker unserer Anschauungen und Taten, sind die Menschen, die in die Welt hinausgehen, um durch ihre Arbeit neue Lebensformen zu schaffen.

    Maxim Gorki

  17. Was mehreren aufgetragen wird, bleibt ungetan

  18. Kühle weckt die Tätigkeit; Tätigkeit verkürzt die Zeit.

    Wilhelm Busch

  19. Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.

    Aristoteles

  20. Morgenstund hat Gold im Mund. Gold im Mund ist ungesund.

  21. Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.

    Leo Tolstoi

  22. Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.

    Abraham Lincoln

  23. Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.

    Friedrich von Schiller

  24. Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.

    Johann Gottfried Herder

  25. Drum prüfe, wer sich ewig schindet, ob sich nicht doch ein Dummer findet.

  26. Der eine fragt: Was kommt danach? Der andere fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht.

    Theodor Storm

  27. Wie der Meister, so das Werk.

  28. Faulenzen macht müde... Arbeit nie...

  29. Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten.

    Gotthold Ephraim Lessing

  30. Gottes Mühle mahlt langsam, aber klein.

  31. Angenehm sind die erledigten Arbeiten.

    Marcus Tullius Cicero

  32. Sich zu tode zu arbeiten ist die einzige von der Gesellschaft anerkannte Form des Selbstmordes!

  33. Es gibt viel zu verdienen - stecken wirs ein.

  34. Taten überreden eher als Worte.

    Andrew Carnegie

  35. Sich tatkräftig für seine Angestellten einzusetzen, ist eine der besten Investitionen, die man machen kann.

  36. Der Mangel an Bildung bringt die Unverschämtheit hervor, doch die vernünftigen Überlegungen das Zaudern.

    Perikles

  37. Ein Mann, der gern arbeiten möchte und keine Arbeit finden kann, ist vielleicht der traurigste Anblick, den uns die Ungleichheit des Glückes unter der Sonne sehen läßt.

    Thomas Carlyle

  38. Durch die Arbeit entsteht aus einem Einfall die Welt

    Friedrich Dürrenmatt

  39. Die Arbeit ist der Eckstein, auf dem die Welt ruht, sie ist die Wurzel unserer Selbstachtung.

    Henry Ford

  40. Lehne dich zufrieden zurück, wenn du eine gelungene Arbeit vor Augen hast, aber nicht zu weit, dass du deiner Arbeit zu Füßen liegst.

  41. Beneide niemals den ersten, denn er hat es immer am schwersten.

  42. In allen Dingen ist der rechte Augenblick für den Erfolg entscheidend.

    Menander

  43. Du musst den Brunnen graben, bevor du Durst hast

  44. Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  45. Wenn jemandem gelänge, die Bibliotheken und sämtliche Bücher zu vernichten – dreißig Jahre später könnte kein Schlosser mehr auch nur eine Schraube anziehen.

    Thomas Alva Edison

  46. Es gehen viel Stierbuben auf e i n e n rechten Ackersmann.

  47. Stelle niemanden ein, der deine Arbeit für Geld macht, sondern einen der es aus Liebe macht.

    Henry David Thoreau

  48. Arbeiten muss man, alles andere - zum Teufel damit.

    Anton Tschechow

  49. Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.

  50. Ein Verrückter am richtigen Ort ist ein nützliches Werkzeug.

  51. Wenn alle Leute wären reich, und alle Leute wären gleich, und wären all' zu Tisch gesessen- wer wollt' auftragen Trinken und Essen?

  52. Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückzieht, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.

    Friedrich Nietzsche

  53. Ungebauter Acker bringt selten gut Korn.

  54. Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.

  55. Arbeit als Freude - unzugänglich den Psychologen.

    Franz Kafka

  56. Die Arbeitslosigkeit ist die Hauptgeißel der fortgeschrittenen Länder.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  57. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen

  58. Freude fehlt nie, wo Arbeit, Ordnung und Treue sind.

    Johann Kaspar Lavater

  59. Am schnellsten kommt man auf dem Steckenpferd seines Vorgesetzten voran

  60. Jeder hat drei Vorgesetzte: Gott, den Chef, die Frau.