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Sprüche über Armut

267 Sprüche — Seite 12

Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.

Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.

  1. Armut und Alter, das sind zwei schwere Bürden, es wär' an einer genug.

  2. Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben.

  3. Armut ist keine Schande, aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.

  4. Gebet des Armen ist scheue Erbittung, der Reiche indessen wünscht eine Quittung.

    Emanuel Wertheimer

  5. Wer eilt nach fremden Gut, auf den wartet Armut

  6. Auf andere herabzusehen macht kleiner und ärmer. Es geschieht von einem Standpunkt, von dem keine menschliche Wärme ausgeht und an den keine gelangt.

    Else Pannek

  7. Dieses Land ist ein armes Land. Die Menschlichkeit wurde aus Kostengründen gestrichen.

    Else Pannek

  8. Republiken enden durch Luxus, Monarchien durch Armut

    Charles-Louis de Montesquieu

  9. Ohne Liebe ist der Reiche arm. Den Armen macht sie reich.

    Augustinus

  10. Luxus muss sein. Wenn die Reichen nichts verschwenden, verhungern die Armen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  11. Dürftigkeit öffnet Augen, die Reichtum verschlossen hat.

    Giovanni Boccaccio

  12. Wer lüget, wer verleumdet, ist ärger als ein Dieb.

    Friedrich von Hagedorn

  13. Die Dummheit schützt vor Schande, gleich wie die Dreistigkeit vor Armut.

    Leonardo da Vinci

  14. Gegenseitige Hilfe macht selbst arme Leute reich

  15. Des reichen Mannes Beschützer, des armen Mannes Freund, mit seinem Herrn auf ewig treu vereint.

    George Crabbe

  16. Hör auf, dein Geld zu zählen. Gib den Armen, und du wirst reich

  17. Werde nie so reich an Geist, dass arm du würdest am Herzen!

    Otto Ludwig

  18. Hoffnung ist das einzige Gut, das allen Menschen gemein ist; selbst diejenigen, die nichts besitzen, besitzen noch Hoffnung.

    Thales von Milet

  19. Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am gütigsten war, jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.

    Henry Thomas Buckle

  20. Wer reich wird, wird ärmer, denn er verliert viele Wünsche.

    Wilhelm Raabe