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Sprüche über Armut

267 Sprüche — Seite 7

Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.

Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.

  1. Oft sind die Bösen mit Reichtum beglückt und die Redlichen darben, doch wir segnen das Los, welches uns Darbenden fiel.

    Solon

  2. Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.

    Friedrich Rückert

  3. In Armut bist du heiter, Freund: Drum hüt dich vor Fortunens Tücke dass nicht ihr Neid erwacht und meint, du lebtest in zu großem Glücke.

    Gotthold Ephraim Lessing

  4. Armut und Reichtum lassen sich nicht verbergen.

  5. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    Johann Gottfried Seume

  6. Armut ist aller Künste Stiefmutter.

  7. Jeder Krieg ist eine Reifeprüfung für die Generäle, aber ein Armutszeugnis für die Staatsmänner.

    George Bernard Shaw

  8. Armut schändet nicht - ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen, aber keiner im Herzen.

    August von Kotzebue

  9. Der hat ein schweres Los, der mit einer silbernen Reisschale betteln muss

  10. Die Betrachtung des menschlichen Elends aber macht den Weisen stets maßvoll.

    Jean-Jacques Rousseau

  11. Der Großvater kauft, der Vater baut, der Sohn verkauft, der Enkel geht betteln.

  12. Männer: eine an Liebe arme Gattung.

    Henry de Montherlant

  13. Spottsucht ist oft Armut an Geist.

    Jean de la Bruyère

  14. Die Dummheit schützt vor Schande, gleichwie die Dreistigkeit vor Armut.

    Leonardo da Vinci

  15. Mutterschoß ist warm, aber arm.

  16. Dem armen Herzen bringt das kleinste Glück Beklemmung, wie dem Ameisenhaus ein Tautropf Überschwemmung.

    Friedrich Rückert

  17. Hoffart wird gar leicht gelernt, aber schwer vergessen. Große Schüsseln kauft sie noch, hat sie nichts zu essen.

    Wilhelm Müller

  18. Die Not kann den Schmied lehren, Stiefel zu nähen.

  19. Doch wenn ich arm bin, habe ich nur meine Träume. Die Träume breite ich aus vor deinen Füßen. Tritt leicht darauf du trittst auf meine Träume.

    William Butler Yeats

  20. Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt, jede Demütigung ertragen zu müssen und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.

    Adolph Freiherr von Knigge