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Sprüche über Armut

267 Sprüche — Seite 9

Armut ist weit mehr als das Fehlen von Geld. Sie kann Möglichkeiten beschneiden, Abhängigkeit schaffen und Menschen von dem ausschließen, was für andere selbstverständlich ist. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur wirtschaftliche Fragen, sondern auch Würde, Gerechtigkeit und menschliche Teilhabe.

Besonders schwer wiegt sie dort, wo Mangel in Einsamkeit, Scham oder Perspektivlosigkeit umschlägt. Armut macht sichtbar, wie verletzlich Lebensentwürfe sein können und wie kostbar Maß, Solidarität und echte Verbundenheit bleiben.

  1. Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit.

    Bernhard von Clairvaux

  2. 's gibt Zeiten, da des Glücks zu viel, und Zeiten, da's zu wenig; 's gibt Tage, da du Bettler bist, und Stunden, da du König.

    Cäsar Flaischlen

  3. Zu reden, wenn man nicht gefragt wurde, das nennt man Geschwätzigkeit

    Chuang-tzu

  4. Kein Menschenleben ist so arm, dass die Liebe mit ihrem himmlischen Strahl es nicht einmal erleuchtet hätte.

    Fanny Lewald

  5. Dem Hunger entflieht man nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen.

  6. Findet ein Armer ein Rubelchen, so ist es bestimmt ein falsches.

  7. Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.

    Martin Luther

  8. Die Liebe ist das Genie des Armen.

    Jean-Paul Sartre

  9. Der Reiche denkt an das nächste Jahr, der Arme an das, was er vor Augen hat.

  10. Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht

    Ludwig Börne

  11. In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, dass der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, auß …

    Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.

    Francis Bacon

  13. Liebe zum Geld erzeugt die eine Hälfte der Übel in dieser Welt, Mangel an Geld die andere.

  14. Niemand kennt die Menschen so gut wie der Beichtvater, der Bankier und der Bettler.

    Carl Fürstenberg

  15. Wer Zahnweh hat, hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich. Der Arme begeht denselben Irrtum dem Reichen gegenüber.

    George Bernard Shaw

  16. Der Stolz frühstückt mit dem Übermut, speist zu Mittag mit der Armut und isst zu Abend mit der Schande.

    Benjamin Franklin

  17. Ob arm oder reich, langsam oder schnell - nur das Glück sei dein Begleiter von heute an

  18. Besser arm zu Lande als reich zur See.

  19. Reich und arm sind ein untrüglich Maß, wer dein Freund ist und auf wen Verlass.

  20. Warum gleich lumpig einhergehn und es jedermann merken lassen, dass die Bilanzen ein Defizit aufweisen?

    Wilhelm Busch