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Sprüche über Autorität

357 Sprüche — Seite 15

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Wer Schwache leiten will, der sei von ihrer Schwachheit selber frei!

    Magnus Gottfried Lichtwer

  2. Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.

    Charles-Louis de Montesquieu

  3. Getadelt zu werden, muss nicht unbedingt heissen, etwas falsch gemacht zu haben.

  4. Ein Tontopf wird früher oder später brechen, ein Feldherr früher oder später fallen.

  5. Wir werden durch das Buch vielleicht sicherer und länger herrschen als durch das Schwert.

    Honoré de Balzac

  6. Wenn einer Geld hat, kann er dem Teufel Beine machen; wenn er keines hat, kommt nicht einmal der Mann, den er ruft.

  7. In der Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung.

    Theodor Fontane

  8. Der Staat ist eine Maschine zur Aufrechterhaltung der Herrschaft einer Klasse über eine andere.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  9. Die meisten Führungskräfte zögern, ihre Leute mit dem Ball laufen zu lassen. Aber es ist erstaunlich, wie schnell ein informierter und motivierter Mensch laufen kann.

    Walter Scheel

  10. Herrschen ist Unsinn, aber Regieren ist Weisheit. Man herrscht also, weil man nicht regieren kann.

    Johann Gottfried Seume

  11. Der Mensch ist soweit gehorsam, als er demütig ist, und so demütig, wie er gehorcht.

    Katharina von Siena

  12. Man überzeugt am besten von seiner Macht, wenn man sie missbraucht

    Daniel Spitzer

  13. Liebes Töchterchen, damit eine Frau herrscht, muss sie stets den Anschein erwecken, als tue sie immer, was ihr Mann will.

    Honoré de Balzac

  14. Er ist die wichtigste Aufgabe der Frau zu lernen, wie man die Männer bezaubert. Das Mädchen braucht dieses Mittel, um den richtigen Mann wählen zu können, die verheiratete Frau, um über den Mann zu he …

    Leo Tolstoi

  15. Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.

    Jack London

  16. Alle politischen Fragen, alle Fragen des Rechts, sind im Grunde nur Machtfragen.

    August Bebel

  17. Die Liebe ist ein Tyrann, der keinen verschont.

    Pierre Corneille

  18. Wer sich Respekt verschaffen will, darf sich nur von seiner hässlichsten Seite zeigen.

    Gustave Flaubert

  19. Wo man Gewalt braucht, ist die Lust nicht groß.

    Aristophanes

  20. Pflichtbewusstsein aus Gehorsam macht Menschen zu Werkzeugen, schließt Menschlichkeit aus.

    Else Pannek