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Sprüche über Autorität

357 Sprüche — Seite 6

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Sprechen Männer in so scharfem Ton mit ihren Frauen, dass man sich mit ihren Worten rasieren könnte, ist anzuraten, das Gespräch mit After-Shave-Atmosphäre ein wenig zu glätten, bevor sich die Fra …

    Christa Schyboll

  2. Wer nie ein Knecht gewesen, kann auch kein guter Herr sein.

  3. Nichts ist schöner als seine Pflicht zu tun, wenn man der Herr ist.

    Alexandre Vinet

  4. Autorität ohne Weisheit ist wie eine schwere Axt ohne Schneide: eher geeignet für einen dumpfen Schlag als für einen glatten Schnitt.

    Anne Bradstreet

  5. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    George Bernard Shaw

  6. Die Aufgabe des Schaffenden besteht darin, Gesetze aufzustellen, und nicht, Gesetzen zu folgen. Wer gegebenen Gesetzen folgt, hört auf, Schaffender zu sein.

    Ferruccio Busoni

  7. Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

    Abraham a Sancta Clara

  8. Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur soviel, als er sich selbst geltend macht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  9. Was kümmert die Kirche die Tyrannei missratener Könige, sofern sie an deren Macht teilhat!

    Claude-Adrien Helvetius

  10. Wer die oberste Hand hat, verwendet sie selten zum Streicheln, sondern gebraucht sie lieber fest als Faust.

    Wilhelm Raabe

  11. Oft schreibt das Schwert, nicht die Feder das Gesetz

  12. Macht ist eine Mahlzeit, die wachsenden Appetit verursacht.

    Charles de Talleyrand

  13. Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.

    Karl Marx

  14. Zwei Dinge pflegen den Fortschritt der Medizin aufzuhalten: Autorität und Systeme.

    Rudolf Virchow

  15. Wenn der Sünder seine Ehre verliert, so schleudert er ihr in seiner Verzweiflung nur zu oft die ganzen Überreste seiner Tugend nach.

    Thomas Babington Macaulay

  16. Verachte dein eigenes Leben, und du bist Herr über das Leben anderer!

  17. Es ist nicht mein Ziel, geliebt zu werden. Mir genügt es, wenn man mich respektiert.

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  18. Der Experte ist ein gewöhnlicher Mann, der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt.

    Oscar Wilde

  19. Machtgelüste sind die entsetzlichsten aller Leidenschaften.

    Tacitus

  20. Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

    Johann Gottfried Seume