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Sprüche über Autorität

357 Sprüche — Seite 2

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Man kann dem Volk wohl Gehorsam befehlen, aber kein Wissen.

    Konfuzius

  2. In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.

    Konrad Adenauer

  3. Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven, aber keine freien Völker regieren können.

    Johann Nepomuk Nestroy

  4. Wer liebt, herrscht ohne Gewalt und dient, ohne Sklave zu sein

  5. Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Der Herrscher ist der erste Diener des Staates

    Friedrich der Große

  7. Sobald der Baum fällt, laufen die Affen auseinander.

  8. Eine freie Nation kann einen Befreier haben, eine unterjochte bekommt nur einen anderen, schlechteren Unterdrücker.

    Ernst Moritz Arndt

  9. Gesetze sind wie Spinnweben, in denen kleine Fliegen sich fangen, aber keine Wespen oder Hornissen.

    Jonathan Swift

  10. Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

    Immanuel Kant

  11. Man ist so loyal geworden gegen die Herrschenden, dass man es nicht gerne sieht, wenn die herrschenden Übelstände angegriffen werden.

    Daniel Spitzer

  12. Autorität wird nur dann nicht angezweifelt, wenn sie sich auf fachliche Leistung und untadelige menschliche Haltung begründet.

    Gustav Walter Heinemann

  13. Die Mehrzahl der Menschen ist so: Macht man ihnen bescheiden Platz, so werden sie unverschämt. Versetzt man ihnen aber Ellbogenstöße und tritt ihnen auf die Füße, so ziehen sie den Hut.

    Johann Nepomuk Nestroy

  14. Der Irrtum des Vorgesetzten schadet dem Untergebenen.

  15. Wer es einem Vorgesetzten gleichtun will, beginnt mit den schlechten Eigenschaften.

  16. Der Geist denkt, das Geld lenkt.

    Oswald Spengler

  17. Das Urteil auch des weisesten Elefanten gilt einem Eselchen lange nicht so viel wie das Urteil eines andern Eselchen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Gehorchen mag, wer nicht zu herrschen weiß.

    William Shakespeare

  19. Man muss des Geldes Herr, nicht Diener sein!

    Seneca

  20. In Amerika regiert der Präsident für vier Jahre und der Journalismus für immer und ewig.

    Oscar Wilde