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Sprüche über Einigkeit

317 Sprüche — Seite 8

Wo verschiedene Menschen, Stimmen oder Kräfte in eine gemeinsame Richtung finden, entsteht Einigkeit. Sie setzt nicht völlige Gleichförmigkeit voraus, sondern den Willen, trotz Unterschiede etwas Verbindendes zu erkennen und zu bewahren. Deshalb ist dieses Thema für Gemeinschaften ebenso wichtig wie für persönliche Beziehungen.

Ihr eigentlicher Reiz liegt darin, dass Einigkeit nicht aus Zwang, sondern aus Verständnis und gemeinsamem Ziel wächst. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie wertvoll Zusammenklang ist, wenn er nicht Uniformität fordert, sondern Verbundenheit ermöglicht.

  1. Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.

    Georges Clemenceau

  2. Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.

    Christian Morgenstern

  3. Zwischen den Menschen besteht für gewöhnlich so wenig Unterschied, dass kaum Grund zur Eitelkeit vorliegt.

    Charles-Louis de Secondat

  4. Was Gut und Böse anbelangt, sind alle Regierungen gleich. Das beste Ideal ist die Anarchie.

    Leo Tolstoi

  5. In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.

  6. Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.

    Demosthenes

  7. Ich beurteile die Intelligenz meines Gegenübers immer danach, wie sehr seine Meinung der meinen gleicht.

  8. Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.

    Khalil Gibran

  9. Um mit seinem Team Eins zu werden, sollte man erst mal mit seinem Team eins sein.

    Karl-Heinz Karius

  10. Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn Ihre Körper verschieden sind.

    Hippokrates von Kós

  11. Es ist erfreulich, wenn Gleiches sich zu Gleichem gesellt, aber es ist göttlich, wenn ein großer Mensch die kleineren zu sich aufzieht.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  12. Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.

    Anselm Feuerbach

  13. Wer mit anderen Krieg hat, ist auch nicht im Frieden mit sich selbst.

    William Hazlitt

  14. Der Begleiter des Ruhms ist der Neid

    Cornelius Nepos

  15. Der eigentliche Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.

    Annette von Droste-Hülshoff

  16. Wir werden die Welt verstehen, wenn wir uns selbst verstehen, weil wir zwei integrante Hälften sind.

    Novalis

  17. Liebe: ein Handel, wo beide Parteien gewinnen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. Es gibt keinen Frieden für die Furchtsamen und Uneinigen.

    Charles John Huffam Dickens

  19. Ost ist Ost, und West ist West, und niemals treffen sich die beiden.

    Rudyard Kipling

  20. Der Wein und die Wahrheit sind sich nur insofern ähnlich, als man mit beiden anstößt

    Gottlieb Moritz Saphir