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Sprüche über Kraft

714 Sprüche — Seite 10

Nicht jede Kraft ist laut, sichtbar oder auf Durchsetzung gerichtet. Oft zeigt sie sich gerade dort, wo jemand standhält, weitermacht, verzichtet oder im richtigen Moment Geduld bewahrt. Deshalb umfasst dieses Thema weit mehr als bloße Stärke und reicht bis in den innersten Bereich des menschlichen Lebens.

Innere Kraft bewährt sich besonders in Krisen, wenn weder Beifall noch Gewissheit tragen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Ausdauer, Hoffnung und Selbstbeherrschung oft mächtiger sind als jeder schnelle Triumph und dass wahre Kraft nicht selten in stiller Festigkeit besteht.

  1. Mit vollen Segeln lief ich in das Meer des Lebens.

    Friedrich von Schiller

  2. Und kommt es dir zuweilen vor, als ächze schwer dein Lebenskarren: Öl rasch die Räder mit Humor, dann hört er wieder auf zu knarren.

  3. Physische Kraft und schöne Gestalt sind Gaben der Jugend; des Alters Blüte aber ist die Weisheit.

    Demokrit

  4. Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren

    Bertolt Brecht

  5. Finde heraus, wo deine stärksten Wurzeln liegen, und verlange nicht nach anderen Welten

    Henry David Thoreau

  6. Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken.

    Georg Büchner

  7. Wo wir lieben, gedeiht auch unser Talent.

    Martin Kessel

  8. Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.

    Christian Friedrich Hebbel

  9. Ich greife nicht gern nach neuen Büchern, weil mir die alten mehr Kern und Kraft zu haben scheinen.

    Michel de Montaigne

  10. Unterdrückter Ärger wird zu bleibendem Groll — und der schwächt wie eine verschleppte Krankheit. Gezeigter Ärger erleichtert, vergeht und stärkt.

    Else Pannek

  11. Menschen, die der Versuchung widerstehen, verschieben nur ihre Kapitulation auf morgen.

    Charles de Talleyrand

  12. Die Schwierigkeit ist immer klein, man muss nur nicht verhindert sein.

    Wilhelm Busch

  13. Der Flinke macht nicht immer das Rennen, und in der Schlacht winkt nicht immer dem Starken der Sieg.

    Thomas Hardy

  14. Trennung lässt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.

    François de la Rochefoucauld

  15. Wer recht sehen will, was der Mensch tun könnte, wenn er wollte, darf nur an die Personen denken, die sich aus Gefängnissen gerettet haben, oder haben retten wollen. Sie haben mit einem einzelnen Nage …

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

    Hesiod

  17. Des Lehrers Kraft ruht in der Methode.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  18. Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.

    John Steinbeck

  19. Man ist immer glücklich, wenn man Kräfte in sich selbst findet, die man sich selbst nicht zutraut.

    Johann Georg Zimmermann

  20. Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.

    François de la Rochefoucauld