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Sprüche über Kraft

714 Sprüche — Seite 28

Nicht jede Kraft ist laut, sichtbar oder auf Durchsetzung gerichtet. Oft zeigt sie sich gerade dort, wo jemand standhält, weitermacht, verzichtet oder im richtigen Moment Geduld bewahrt. Deshalb umfasst dieses Thema weit mehr als bloße Stärke und reicht bis in den innersten Bereich des menschlichen Lebens.

Innere Kraft bewährt sich besonders in Krisen, wenn weder Beifall noch Gewissheit tragen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Ausdauer, Hoffnung und Selbstbeherrschung oft mächtiger sind als jeder schnelle Triumph und dass wahre Kraft nicht selten in stiller Festigkeit besteht.

  1. Alles, was sich ein Mensch vorstellen kann, kann er auch erreichen.

  2. Glück tut gut, aber Leid lässt die Seele wachsen.

    Ludwig Uhland

  3. Anfangen ist gut, Fortfahren ist besser, Ausharren ist das Beste

  4. Wer steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt.

    William Shakespeare

  5. Nimm dir Zeit zum Glücklichsein, es ist die Quelle der Kraft. Nimm dir Zeit zum Spielen, es ist das Geheimnis der Jugend. Nimm dir Zeit zum Lesen, es ist der Ursprung der Weisheit.

    Achim von Arnim

  6. Wozu der Mensch Lust hat, dazu hat er auch Andacht

  7. Geduld und Zähigkeit helfen uns in schlimmen Tagen viel mehr, als Kraft und Raserei.

    Jean de La Fontaine

  8. Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

    Leo Tolstoi

  9. Trimm dich! Spring mal über deinen Schatten!

  10. Wer zufrieden ist, kann nie zugrunde gerichtet werden.

    Laotse

  11. Wenn du das Verlorene mit der Trauer in deinem Herzen begräbst, missbrauchst du es. Es taugt nicht als Grab. Erst wenn du das Tote dem irdischen Mutterschoß zurückgegeben hast, ist dein Herz …

  12. Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Mit allen Kräften müssen wir uns die Freuden des Lebens zu erhalten suchen, die uns die Jahre, eine nach der anderen, entreissen.

    Michel de Montaigne

  14. Wer Hohes ersteigen will - unten muss er beginnen. Wer Fernes erlaufen will - den ersten Schritt muss er tun.

  15. Ein voller Bauch studiert nicht gern

  16. Wem nichts zu schwer ist, dem gelingt alles.

  17. Lieben heißt einen Ausweg finden.

    Wilhelm Hasenclever

  18. Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreisst und den keine Kraft zurückfliessen lassen kann.

    Adelbert von Chamisso

  19. Kraftvolle Menschen sind versöhnlich.

    Emil Palleske

  20. Das Jahr will sich vollenden. Du gabst dich ganz ihm hin, will sich ins Licht nun wenden, im Wandel liegt sein Sinn