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Sprüche über Tugend

375 Sprüche — Seite 11

Was einen Menschen innerlich ehrt, erschöpft sich nicht in Talent, Erfolg oder Ansehen. Tugend bezeichnet jene geformte Haltung, in der sich Charakter, Maß und sittliche Verlässlichkeit zeigen. Deshalb wirkt dieses Thema zwar alt, berührt aber bis heute die Frage, woran wahre menschliche Größe zu erkennen ist.

Ihr Kern liegt nicht in äußerer Strenge, sondern in der beständigen Übung des Guten. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Tugend als gelebte Haltung, die Würde verleiht, ohne sich zur Schau zu stellen.

  1. Meiner Idee nach ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen.

    Wilhelm von Humboldt

  2. Mit der Energie aber schwindet jede andre Tugend hin. Ohne sie wird der Mensch Maschine. Man bewundert, was er tut; man verachtet, was er ist.

    Wilhelm von Humboldt

  3. Die Jugend ist nicht das Alter der Rache und des Hasses, sondern das des Mitleidens, der Milde, der Großmut.

    Jean-Jacques Rousseau

  4. Auf Tugend gegründetes Glück wird durch nichts zerstört.

    Leo Tolstoi

  5. Im Schlechtesten der Menschen steckt noch so viel Gutes und im Besten noch so viel Böses, dass keiner befugt ist, zu urteilen und zu verurteilen.

    Robert Louis Stevenson

  6. Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein

    Herbert George Wells

  7. Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit

    Franz von Sales

  8. Das Mittelmaß ist gut dem Alter wie der Jugend, nur Mittelmäßigkeit allein ist keine Tugend.

    Friedrich Rückert

  9. Die Schönheit ist nach drei Tagen genauso langweilig wie die Tugend

    George Bernard Shaw

  10. Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen.

    George Bernard Shaw

  11. Güte ist das Feingefühl roher Seelen.

    Fernando Pessoa

  12. Die wahre Ruhe der Gemüter ist Tugend und Genügsamkeit

    Christian Fürchtegott Gellert

  13. Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.

  14. Am Fortschritt der Moral beteiligt, sind wir darüber einig nun, dass nicht der Zweck die Mittel heiligt. Doch der Erfolg wird's ewig tun.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  15. Das Leben besteht aus kleinen Handlungen und die Tugend aus kleinen Siegen.

    Katharina von Siena

  16. Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben, und nicht die Gewalt

    Jakob Bosshart

  17. Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.

    Casimir Delavigne

  18. Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte.

    Galileo Galilei

  19. Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

    Baruch de Spinoza

  20. Die Wissenschaft ist außer Reichweite der Moral, denn ihre Augen sind auf ewige Wahrheiten geheftet.

    Oscar Wilde