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Sprüche über Tugend

375 Sprüche — Seite 13

Was einen Menschen innerlich ehrt, erschöpft sich nicht in Talent, Erfolg oder Ansehen. Tugend bezeichnet jene geformte Haltung, in der sich Charakter, Maß und sittliche Verlässlichkeit zeigen. Deshalb wirkt dieses Thema zwar alt, berührt aber bis heute die Frage, woran wahre menschliche Größe zu erkennen ist.

Ihr Kern liegt nicht in äußerer Strenge, sondern in der beständigen Übung des Guten. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Tugend als gelebte Haltung, die Würde verleiht, ohne sich zur Schau zu stellen.

  1. Bescheidenheit kann schwerlich als Tugend bezeichnet werden. Sie ist mehr ein Gefühl als eine Neigung. Sie ist eine Art Furcht, dem üblen Ruf zu verfallen.

    Aristoteles

  2. Es wachsen Glaube und Unschuld nur am Baume der Kindheit noch; jedoch sie währen nicht.

    Dante Alighieri

  3. Gute Nacht, Tugend: hab ich Geld, so bin ich lieb.

  4. Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.

    William Hazlitt

  5. Das Geheimnis der Tugend ist die Gewohnheit

    Ludwig Andreas Feuerbach

  6. Unser letzter Zweck ist die Glückseligkeit, aber das einzige geeignete Mittel für diesen Zweck ist die Tugend und Geistesbildung.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  7. Demut ist keine Tugend, das heißt, sie entspricht nicht der Vernunft.

    Baruch de Spinoza

  8. Man sollte es nicht für möglich halten, aber auch die Tugenden müssen ihre Grenzen haben

    Immanuel Kant

  9. Für Männer geht Wissen über Tugend, für Frauen heißt Tugend: dem Wissen entsagen.

  10. Keiner will gesund leben, keiner gut sein , jener nur durch ein Wunder kuriert, dieser entsündigt werden.

    Emil Gött

  11. Vor deinen Eltern erscheine angezogen, vor deinem Manne zieh dich aus.

  12. Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist.

    Franz Grillparzer

  13. Wer den Willen des Himmels nicht kennt, der ist kein edler Mensch.

    Konfuzius

  14. Glücklichsein ist auch eine Tugend.

    Ludwig Börne

  15. Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mi …

    Immanuel Kant

  16. Zeigt den Kindern nur das Einfache, damit ihr Herz nicht verdorben werde, nur das Unschuldige, damit ihr Geschmack nicht verdorben werde.

  17. Arbeit ist des Blutes Balsam, Arbeit ist der Tugend Quelle.

    Johann Gottfried Herder

  18. Geld ist Königin, Tugend und Kunst ihre Schüsselwascherinnen.

  19. Der Reiz des häuslichen Lebens ist das beste Gegengift gegen schlechte Sitten.

    Jean-Jacques Rousseau

  20. Gnade und Tugend bilden die Ordnung der Natur nach, die kraft göttlicher Weisheit gegründet ist.

    Thomas von Aquin