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Sprüche über Tugend

375 Sprüche — Seite 5

Was einen Menschen innerlich ehrt, erschöpft sich nicht in Talent, Erfolg oder Ansehen. Tugend bezeichnet jene geformte Haltung, in der sich Charakter, Maß und sittliche Verlässlichkeit zeigen. Deshalb wirkt dieses Thema zwar alt, berührt aber bis heute die Frage, woran wahre menschliche Größe zu erkennen ist.

Ihr Kern liegt nicht in äußerer Strenge, sondern in der beständigen Übung des Guten. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Tugend als gelebte Haltung, die Würde verleiht, ohne sich zur Schau zu stellen.

  1. Welch Unglück, dass das gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist. Solch Komfort lockt die Tugend, reichlich oft zu schlafen.

    Emil Gött

  2. Das sind die drei seligen Tugenden, die in der wahren Liebe gründen: Geduld, Stärke, Beharrlichkeit.

    Katharina von Siena

  3. Gewohnheit heißt die große Lenkerin des Lebens. Daher sollen wir uns auf alle Weise erstreben, gute Gewohnheiten einzuimpfen

    Francis Bacon

  4. Es gibt eine Grenze, wo Zurückhaltung aufhört, eine Tugend zu sein.

    Edmund Burke

  5. Ein guter Minister sollte an seinem Lebensende reicher an Ruhm und guten Taten geworden sein als an Vermögen.

    Nicolaus Machiavelli

  6. Wer spezielles Wissen erworben hat, muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und moralisch gut ist. Sonst gleicht er mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Gesc …

    Albert Einstein

  7. An Sittensprüchen hat der Arge sein Vergnügen, nicht um danach zu tun, doch um damit zu trügen.

    Friedrich Rückert

  8. Die Tugend der Eltern ist eine kostbare Mitgift.

    Horaz

  9. Lieben uns die Frauen, so verzeihen sie uns alles, selbst unsere Vergehen. Lieben sie uns nicht, so verzeihen sie uns nichts, selbst unsere Tugenden nicht.

    Honoré de Balzac

  10. Man kann einen starken, edlen Charakter, so wie den Diamanten, oft an einem einzigen Strahle erkennen, der von ihm ausgeht, und das leuchtende Feuer lässt dem verständigen Auge dann keinen Zweifel meh …

    Paul Keller

  11. Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.

    François de la Rochefoucauld

  12. Gutmütigkeit ist eine alltägliche Eigenschaft. Güte die höchste Tugend.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Es ist eben nichts Seltenes, dass einer seine Ehre für ein Ehrenzeichen verkauft.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  14. Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.

    Denis Diderot

  15. Man soll nie der ersten Gefühlswallung nachgeben, denn sie ist meistens edel, aber unklug.

    Charles de Talleyrand

  16. Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann

    Francis Bacon

  17. Je vornehmer einer ist, desto höflicher behandelt er den Niedrigen.

    Ludwig Börne

  18. Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".

    Platon

  19. Im Herzen eines Menschen ruht der Anfang und das Ende aller Dinge

    Leo Tolstoi

  20. Der beste Lehrmeister zur Weisheit und Tugend ist die Liebe.

    Euripides