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Sprüche über Tugend

375 Sprüche — Seite 17

Was einen Menschen innerlich ehrt, erschöpft sich nicht in Talent, Erfolg oder Ansehen. Tugend bezeichnet jene geformte Haltung, in der sich Charakter, Maß und sittliche Verlässlichkeit zeigen. Deshalb wirkt dieses Thema zwar alt, berührt aber bis heute die Frage, woran wahre menschliche Größe zu erkennen ist.

Ihr Kern liegt nicht in äußerer Strenge, sondern in der beständigen Übung des Guten. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Tugend als gelebte Haltung, die Würde verleiht, ohne sich zur Schau zu stellen.

  1. Die Tugend ist bei einigen Furcht vor der Gerechtigkeit, bei vielen Schwäche, bei anderen Berechnung.

    Gerard de Nerval

  2. Reine Hände erweisen letzten Endes immer noch größere Kraft als starke Hände.

    Anton Wildgans

  3. Moral ist der instinktive Widerwille einer Mehrheit

    David Herbert Lawrence

  4. Geduld ist die Tugend der Esel

  5. Es gibt keine furchtbarere Macht als das Vermögen, die Menschen lächerlich zu machen. Es gibt keinen größeren Beweis der Tugend, als dass man grenzenlose Macht besitzt und sie nicht mißbraucht.

    Thomas Babington Macaulay

  6. Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.

    Conrad Ferdinand Meyer

  7. Stetes Pflichtbewusstsein ist die wahre Krone des Charakters.

    Samuel Smiles

  8. Wenn wir nur verstünden, dass die Grundauffassungen unserer Vorfahren den Gerichtshof für unser Leben bilden!

    Maurice Barrès

  9. Man kommt besser in der Welt vorwärts, wenn man Fehler verbirgt, als wenn man Tugenden zeigt.

    Jean Antoine Petit-Senn

  10. Und geschieht es denn nicht stets, dass die wahre Liebe die schlechten Sitten anderer zur Umkehr bewegt?

    Francesco Petrarca

  11. Niemand kann völlig frei sein, wenn nicht alle frei sind. Niemand kann völlig tugendhaft sein, wenn nicht alle tugendhaft sind. Niemand kann glücklich sein, wenn nicht alle glücklich sind.

    Herbert Spencer

  12. Auch ein Mensch von Genie und Tugend ist nur ein Mensch. Alle seine Gaben können nicht gleichmäßig entwickelt sein.

    Thomas Babington Macaulay

  13. Lieb ist selig allezeit, ein Ringen so voll Seligkeit, dass ohne ihre Lehre nicht Tugend ist noch Ehre.

    Gottfried von Strassburg

  14. Jede Moral verübt Grausamkeiten.

    Otto Weiss

  15. Unter den Moralisten, die uns alle Wege zum Glück zeigen gibt es tief unglückliche.

    Otto Weiss

  16. Zu den gewandtesten Advokaten dieser Welt gehört das Gewissen.

    Otto Weiss

  17. Gold glänzt zumeist, wo Tugend nicht mehr strahlt: Die Sterne glühn erst, wenn die Sonne sank.

    Edward Young

  18. Ein ernsthaftes Gemüt ist der natürliche Boden zur Hervorbringung aller Tugenden, und der einzige Charakter, der dem Menschen Ehre macht.

    Edward Young

  19. Dankbarkeit ist eine schöne Tugend, zieret das Alter und die Jugend; wen man undankbar nennen kann, dem hängen aller Laster an.

    Georg Rollenhagen

  20. Fast jede Frau ist schön, wenn sie Charme hat. Fast jede Frau hat Charme, wenn sie Scham hat.

    Anton Graff