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Sprüche über Vertrauen

236 Sprüche — Seite 6

Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.

Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.

  1. Vertrauen ist der größte Ansporn, fehlt das, so fehlt alles. All diese Erfindungen zur Vernichtung des Menschengeschlechts finde ich scheußlich.

    Maria Theresia von Österreich

  2. Selbstvertrauen ist die Quelle des Vertrauens zu anderen.

    François de la Rochefoucauld

  3. Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, dass es nicht erkaltet.

    Kazimierz Bartoszewicz

  4. Gewiss ist es, dass eine einzige Stunde vertraulicher Mitteilung zwei fremde Menschen einander näher bringt als ganze Jahre gewöhnlichen Beisammenlebens.

    Friedrich von Bodenstedt

  5. Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  6. Wer seinem Chef nicht vertrauen kann, obschon er keine andere Wahl hat und diese dann nutzt, zeigt Vertrauen ins Misstrauen und stellt damit eine besondere Art von Vorstandsbefähigung für spätere …

    Christa Schyboll

  7. Was uns gewöhnlich hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist nicht so sehr Misstrauen gegen sie als gegen uns.

    François de la Rochefoucauld

  8. Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Mißtrauen ist immer ein Unglück.

    Johann Nepomuk Nestroy

  9. Es gibt wenige aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  10. Mit dir kann ich über alles reden, auch, was mich traurig macht. Nur, wenn ich es recht bedenke, haben wir doch meistens gelacht.

  11. Wenn es sich um Tod und Leben dreht, zeigt sich, wie's um die Freundschaft steht. Reich und arm sind ein untrüglich Maß, wer dein Freund ist und auf wen Verlass. Fällt in Ungnad, wer einst hochgee …

  12. Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

    Eckhart von Hochheim

  13. Nimm Dein Schicksal ganz als Deines. Hinter Sorge, Gram und Grauen wirst Du dann ein ungemeines Glück entdecken: Selbstvertrauen.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  14. Es ist beschämender, seinen Freunden zu misstrauen, als von ihnen getäuscht zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  15. Die Liebe bricht herein wie Wetterblitzen, die Freundschaft kommt wie sanftes Mondenlicht; die Liebe will erwerben und besitzen, die Freundschaft opfert, doch sie fordert nicht.

  16. Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben

    Hesiod

  17. Wäre es uns möglich, weiter zu sehen als unser Wissen reicht, vielleicht würden wird dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.

    Rainer Maria Rilke

  18. Vertraue dich dem Manne nicht an, der jedermanns allgemeiner Freund ist! Er wird nicht irgend jemands besonderer Freund sein.

    Hesiod

  19. In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

  20. Verwandte sind selten mehr als Bekannte, und die Zahl wahrer Freunde ist sehr gering.

    August von Kotzebue